Was kostet ein Huhn?

Haltung
Was kostet ein Huhn?

Je nachdem, ob Sie Ihr Huhn im Sommer oder im Winter kaufen und je nachdem, um welche Rasse es sich handelt, kann der Preis stark variieren. Damit Sie möglichst wenig für die Henne bezahlen, sollten Sie diese im Sommer kaufen. Schließlich gilt der Sommer als Brutsaison, sodass entsprechend viele Hühner zur Verfügung stehen und der Preis hierdurch fällt. Im Winter hingegen steigen die Preise deutlich an.

Was kostet ein Huhn?

Bei klassischen Rassen kostet das Huhn in der Regel zwischen 10 bis 15 Euro.

Wenn Sie jedoch eine besondere Hühnerrasse wünschen, müssen Sie zum Teil mit sehr viel höheren Preisen rechnen. Leben Sie wiederum in einer ländlichen Region, kann es sein, dass Sie für das Huhn nur zwischen 5 bis 10 Euro bezahlen.

Außerdem sollten Sie nicht nur die Anschaffungskosten des Huhnes bedenken, sondern auch die Baukosten für Stall und Freigehege, sowie die regelmäßigen Kosten für Futter, Impfungen und dergleichen.

Nach welchen Faktoren richtet sich der Kaufpreis für ein Huhn?

Der Kaufpreis für eine Henne kann von zahlreichen verschiedenen Faktoren abhängen:

  1. Gehobene oder „klassische“ Rasse
  2. Kauf im Sommer (während der Brutzeit) oder im Winter (außerhalb der Brutzeit)
  3. Kauf vom Züchter oder von Privat
  4. Geimpftes oder ungeimpftes Huhn
  5. Bereits entwurmtes Huhn
  6. Sehr junges oder älteres Huhn

Ein Huhn kostet auch nach dem Kauf weiterhin Geld

Viele unerfahrene Hühnerhalter verfallen dem Irrglaube, dass ein so kleines Tier wie das Huhn doch kaum Kosten verursachen würde. Dem ist jedoch nicht so. Bedenken Sie, dass alle Hühner stets hochwertiges Futter benötigen. Außerdem sollten der Stall und das Freigehege optimal eingerichtet sowie regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden.
Ebenso müssen Sie mit diversen Tierarztkosten, die beispielsweise für Impfungen oder Wurmkuren anfallen, rechnen.

Züchten Sie Hühner, kommen auch weitere Kosten für Zuchtvereine, Brutautomaten und dergleichen hinzu. Sie sollten diese daher keinesfalls unterschätzen.

Beachten Sie auch die „schleichenden“ Kosten, die Sie auf den ersten Blick womöglich gar nicht wahrnehmen. Hierzu gehören beispielsweise die Strom- und Wasserkosten.

Außerdem kann das Hühnerfutter schnell zum teuren Vergnügen werden, wenn Sie beabsichtigen, es selbst zusammenzustellen. Sie müssen zunächst alle Einzelteile kaufen, die meist in großen Einheiten zu einem entsprechend hohen Preis angeboten werden. Zwar kommen Sie damit lange Zeit hin. Dennoch müssen Sie die Anschaffung erstmal vorfinanzieren.

Für diese Posten in der Hühnerhaltung fallen monatlich Kosten an:

  • Futtermittel und Wasser
  • Wasser für die Reinigung des Stalles und des Geheges
  • Stromkosten, beispielsweise für die Rotlichtbeleuchtung im Stall
  • Einmalige Anschaffungskosten für Utensilien zum Stallbau, für elektrische Hühnerklappen etc.
  • Impfungen, Wurmkuren und weitere Tierarztbehandlungen oder Präparate
  • Mittel für die Stallhygiene, wie beispielsweise Desinfektionsmittel
  • Einstreu, beispielsweise Heu oder Sägespäne
  • Kalk zum Kalken des Stalles gegen Milben
  • Kieselgur und andere Präparate gegen Milben