Legeleistung optimieren

Legeleistung und Hühnereier
Wie kann ich die Legeleistung optimieren?

Die Legeleistung der Hühner hängt unter anderem von der Rasse ab. Hybriden, bei denen es sich um eine Gattung handelt, die zum Eierlegen gezüchtet wurde, legen beispielsweise mehr Eier, als die meisten Rassehühner. Allerdings müssen Sie hier von einer verkürzten Legedauer ausgehen.

Wenn Sie feststellen, dass die Legeleistung Ihrer Hühner nachlässt, können Sie diese beispielsweise durch die Gabe eines bestimmten Futters optimieren. Auch eine gezielt eingesetzte Beleuchtung kann die Legeleistung verbessern.

Wie kann ich die Legeleistung optimieren?

Um die Legeleistung zu optimieren sind drei Faktoren wichtig: Stalltemperatur, ausreichend Licht (evtl. Zusatzbeleuchtung) und hochwertiges Legefutter.

Mögliche Ursachen: Aus welchem Grund lässt die Legeleistung nach?

Wenn Sie bemerken, dass die Hühner plötzlich deutlich weniger Eier legen, sollten Sie zunächst den Ursachen auf den Grund gehen, denn diese können weitreichend sein. Abgesehen davon, dass eine ernsthafte Erkrankung hinter diesem Problem stecken könnte, sodass die betroffenen Hennen eine entsprechende Behandlung benötigen, müsse Sie die Ursache auch deshalb kennen, damit Sie wissen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um die Legeleistung wieder zu verbessern.

Folgende Faktoren beeinflussen die Legeleistung

  1. Die Hühnerrasse
    Hybriden legen jährlich viele Eier. Dafür endet das Eierlegen meist nach zwei bis drei Jahren. Es gibt Hühnerrassen, die jährlich nur wenige Eier legen, dafür aber über viele Jahre hinweg.
    Wenn Sie die Hühner nur wegen der frischen Eier halten möchten, sollten Sie daher von Anfang an eine Rasse wählen, die zuverlässig über viele Jahre hinweg eine hohe Anzahl an Eiern legt.
    Zu den Rassen mit einer hohen Legeleistung gehören beispielsweise die New Hampshire (bis 220 Eier pro Jahr), das Bielefelder Kennhuhn (bis 230 Eier pro Jahr), die Blausperper (bis 260 Eier pro Jahr), die Sussex (bis 260 Eier pro Jahr), die Grünleger (bis 260 Eier pro Jahr), das Duffler Haubenhuhn (bis 260 Eier pro Jahr), die Bovan (bis 280 Eier pro Jahr), die Rhodeländer (bis 280 Eier pro Jahr), die Andalusier (bis 280 Eier pro Jahr) und das Lohmann Huhn (bis 300 Eier pro Jahr).
  2. Das Alter
    Das Alter spielt ebenfalls eine Rolle, denn je älter das Huhn, desto weniger Eier wird es legen, bis es die Eiproduktion zum Schluss komplett einstellt. Auch sehr junge Hennen werden noch nicht die gewünschte Anzahl an Eiern legen.
  3. Die Mauser
    Im Herbst befinden sich die meisten Hennen in der Mauser. Dies bedeutet, dass das Federkleid erneuert wird, damit die Hühner über den Winter den bestmöglichen Schutz vor Kälte und Nässe erhalten. Da die Mauser hormonell gesteuert wird, kann sich in dieser Zeit die Eiproduktion deutlich verringern.
    Nach der Mauser regelt sich das Problem meist von selbst wieder.
  4. Fehler in der Haltung
    Fehler in der Hühnerhaltung erweisen sich ebenfalls als häufiger Faktor für eine verminderte Legeleistung. Zu viele Hennen auf einer zu kleinen Fläche oder zu wenige Hühner im Stall wirken sich ebenso negativ aus, wie die mangelnde Stallhygiene.
    Achten Sie daher stets auf die optimale Stallgröße für die Anzahl der Hennen und sorgen Sie dafür, dass der Stall sauber ist. Je wohler sich die Hühner fühlen, desto mehr Eier legen sie.
  5. Fehlendes Licht
    Während der Wintermonate sind die Tage deutlich kürzer als im Sommer. Die Hennen brauchen jedoch das Sonnenlicht, durch welches sie das für die Eibildung notwendige Vitamin D speichern können. Außerdem fühlen sich die Hennen bei Tageslicht wohler und fitter, was die Eiproduktion begünstigt.
    Die Tage sind im Winter jedoch deutlich kürzer, sodass die Hennen die Eiproduktion zurückfahren. Sie können dem Problem entgegenwirken, indem Sie eine entsprechende Beleuchtung zur Animation im Stall anbringen.
  6. Die Ernährung
    Das Produzieren der Eier verlangt den Hennen sehr viel Kraft ab. Und auch das Ei selbst kann sich nur unter bestimmten Bedingungen kräftig entwickeln. Werden die Hühner falsch gefüttert und erleiden sie hierdurch einen Nährstoffmangel, kann sich dies ebenfalls negativ auf die Legeleistung auswirken.
    Achten Sie daher stets auf eine bedarfsgerechte Ernährung Ihrer Hennen.
  7. Der Stall ist zu kalt
    Hühner brauchen, damit sich die Eier entwickeln können, eine Temperatur von ca. 12°C. Ist es im Stall kälter, bedeutet dies, dass die Eiproduktion stark nachlässt oder ganz eingestellt wird. Schließlich würden die Hühner in freier Wildbahn nie bei derart niedrigen Temperaturen Eier legen, da sie niemals die notwendigen Bruttemperaturen erreichen würden.

Wie kann ich die Legeleistung optimieren?

Wenn Sie die Ursache herausgefunden haben, können Sie die Legeleistung mit einer entsprechenden Gegenmaßnahme optimieren. Bei mangelnder Stallhygiene reinigen Sie den Stall, bei fehlendem Licht sorgen Sie für zusätzliche Lichtquellen und wenn die Henne bereits sehr alt ist, können Sie sie einfach zur Ruhe kommen lassen.

Die drei besten Möglichkeiten, um die Legeleistung zu optimieren sind jedoch die Verbesserung der Lichtverhältnisse im Stall, die Erhöhung der Temperatur und die Optimierung des Futters.

Die Temperatur erhöhen

Da Sie die Hennen ohnehin im Stall halten werden, sollte es kinderleicht sein, die dortigen Temperaturen zu erhöhen. Sie erreichen dies entweder, indem Sie einen isolierten Stall verwenden oder durch eine Heizung, die Sie im Stall aufstellen können. Auch die Anbringung einer Wärmelampe ist möglich.

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Die Lichtverhältnisse verbessern

Die Hühner legen erwiesenermaßen am besten Eier, wenn sie ca. 14 Stunden am Tag mit Tageslicht versorgt werden. In der Winterzeit können Sie nachhelfen, indem Sie die Tage mit künstlichen Lichtquellen verlängern.
Schalten Sie das Licht vor Sonnenaufgang ein und lassen Sie es nach Sonnenuntergang noch einige Stunden brennen, sodass die Hennen Eier legen können. Damit Ihnen keine allzu hohen Stromkosten entstehen, können Sie auch auf Solarlampen oder LED-Lichter zurückgreifen.

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Idealerweise dimmen Sie das Licht zum Tagesende hin, damit die Hennen sich auf ihren Sitzstangen einfinden.
Lassen Sie das Licht auf keinen Fall durchgängig brennen, denn zu viel Licht macht die Hennen aggressiv, da sie sich in der Nacht nicht gut genug erholen können. Hierdurch besteht die Gefahr, dass sie sich gegenseitig verletzen.

Das richtige Futter wählen

Achten Sie darauf, dass die Hennen jederzeit ausreichend Wasser in der Tränke haben.
Hinsichtlich des Futters ist zu beachten, dass dieses ausgewogen sein muss, damit die Hennen alle notwendigen Mineral- und Nährstoffe sowie Vitamine aufnehmen. Sie können ein spezielles Legehennenfutter verwenden, welches die zum Legen notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge beinhaltet.

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Damit die Eierschalen besonders stark sind, können Sie das Futter mit Kalk anreichern.