Warum legen Hühner Eier

Legeleistung und Hühnereier
Warum legen Hühner Eier?

Hühner legen fast täglich ein Ei, da sie überaus produktiv sind, und das, obwohl sie nur einen Eierstock haben. Täglich findet ein Eisprung statt. Jedoch sind längst nicht alle Eier befruchtet, sodass aus den meisten Eiern keine Küken entstehen werden.

Warum legen Hühner Eier?

Wildhühner legten wenige Eier um diese auszubrüten und durch die Küken für den Fortbestand der Rasse zu sorgen. Die heutigen Hühner wurden auf die Legeleistung hin gezüchtet, sodass diese extrem viele Eier legen und kaum mehr brüten.

In freier Wildbahn lebende Hühner legen übrigens weitaus weniger Eier als die Haushühner, die speziell auf das Legen von Eiern hin gezüchtet wurden. Schließlich müssen die wilden Hühner mit den Gegebenheiten in der freien Natur klarkommen. Dort steht für gewöhnlich weniger „Hochleistungsfutter“ zur Verfügung, während die Hennen, die zum Eierlegen gehalten werden, entsprechendes Futter bekommen, um noch produktiver zu sein.

Wie viele Eier legen Hühner?

Wie viele Eier ein Huhn legen kann, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Zunächst muss man zwischen den wilden Hühnern und den speziell gezüchteten Rassen unterscheiden.

Wie viele Eier legen Hühner?

Wildhühner legen maximal 60 Eier pro Jahr, was deutlich geringer ist als die Anzahl der Eier, die ein gezüchtetes Huhn produziert. Einige Rassen bringen es auf ca. 300 Eier pro Jahr, sodass das Huhn beinahe täglich ein Ei legt.

Die leistungsfähigsten Hühner sind die sogenannten Hybriden, bei denen es sich um Mischlinge handelt. Hier wurden verschiedene Rassen miteinander gekreuzt, damit die Hennen möglichst viele Eier legen. Sie beginnen hiermit ab ca. der 22. Woche. Die meisten Hybriden legen jedoch maximal, bis sie 2,5 Jahre alt sind.

Legehybriden legen schon recht früh Eier

Viele Rassehühner bringen es auf maximal 200 bis 280 Eier pro Jahr, wobei es auch zahlreiche Arten gibt, die deutlich weniger Eier legen. Dafür legen sie oft sogar drei oder vier Jahre lang zuverlässig.

Hühner, die in freier Wildbahn leben, erhalten natürlich kein spezielles Legefutter, sodass die Eibildung etwas stockender vorangeht. Außerdem werden Hühner in Haltung auch gegen verschiedene Krankheiten geschützt und ärztlich versorgt, was sich ebenfalls auf die Legeleistung auswirken kann.

Hinzu kommt, dass die Hennen in freier Wildbahn eine Brutpause einlegen, während dies vor allem in landwirtschaftlichen Betrieben unterbunden wird. Dort werden die Eier aus den Nestern genommen und entweder verkauft oder im Brutapparat gebrütet.

Wann brüten Hennen?

Hennen sammeln zunächst Eier, ehe sie mit dem Brüten beginnen. Leben die Hühner in freier Wildbahn, so warten sie ab, bis sich maximal 10 Eier angesammelt haben. Danach brüten sie diese aus, sodass die Küken am 21. Tag alle gemeinsam schlüpfen.

Henne brütet nach dem Legen der Eier

Würde die Henne ein frisch gelegtes Ei immer sofort ausbrüten, wären alle Küken unterschiedlich alt, sodass die Henne kaum in der Lage wäre, alle angemessen zu versorgen.

Nachdem die Küken geschlüpft sind, legt die Henne neue Eier und brütet diese, wenn die entsprechende Menge „vorrätig“ ist, ebenfalls aus.

Nicht aus jedem Ei schlüpft ein Küken

Eine Voraussetzung, damit aus dem Ei ein Küken schlüpfen kann, ist die Befruchtung des Eies. Hierfür wiederum ist ein Hahn notwendig, denn dieser muss sich mit der Henne paaren.

Doch das Huhn legt auch dann Eier, wenn keine Paarung bzw. Befruchtung stattfindet. Aus diesen Eiern können dann eben nur keine Küken hervorgehen.

Küken aus dem Ei geschlüpft

Übrigens muss nicht für jedes befruchtete Ei ein einzelner Deckakt erfolgen. Paaren sich Hahn und Henne, werden zahlreiche Spermien freigesetzt, die im Legeapparat der Henne verweilen und dort mehrere Tage überleben können. Beim täglichen Eisprung werden nur ein paar Spermien freigegeben, die das Ei befruchten.