Hühner-Hof Logo

Bantam

quirlig, werden schnell zutraulich

Bantam Huhn

Steckbrief: Bantam

Eier

25 g

Farbe der Eier: Weiß

Mindestgewicht für Bruteier

25 g

Legeleistung

90 Eier / Jahr

Gewicht Hahn und Henne

Huhn: 0,45 - 0,5 kg, Hahn: 0,5 - 0,6 kg

Brutlust

70 %

Flugfähigkeit

100 %

Platzbedarf

40 %

Hinweis

„Bantam“ ist im angelsächsischen Sprachraum ein Begriff für Zwerghühner. Die Rasse Bantam ist hier als „Rosecomb Bantam“ bekannt. Es handelt sich um sogenannte Urzwerge, es gab nie eine Großform dieser Rasse.

Bantam Urzwerge weisen ein in der Hühnerwelt einmaliges Merkmal auf: Der Hahnenschwanz rundet mit Sicheln und Nebensicheln gleichmäßig mit dem sogenannten „Zirkelschlag“ ab. Im Idealfall bilden die Schwanzfedern des Hahnes von der Seite betrachtet eine kreisrunde Fläche. Neben den roten Kopfpunkten mit spitz auslaufendem Dorn vom Rosenkamm ist die große weiße Ohrscheibe ebenfalls rassetypisch. Zusätzlich zur Gesamterscheinung hat das muntere und angenehme Wesen der Bantams ebenfalls zu ihrer weltweiten Verbreitung beigetragen.

Haltung

Ein Hahn mit ein paar Hennen lassen sich selbst im kleinen Garten gut unterbringen. Wer jedoch mehrere Hähne in einer Hühnerherde halten möchte, muss mehr Platz mitbringen oder pro Zuchtstamm ein Gehege abtrennen. Bantam Hähne gehen sehr schnell zu Rangkämpfen über. Gibt es nur wenige Hühner oder nur wenig Fläche, streiten sie ständig.

Eine Besonderheit unter den Bantam Urzwergen ist ihre sehr gute Flugfähigkeit. Die leichten Hühner haben gut entwickelte Flügel und können damit auch höhere Zäune überwinden. Von Natur aus schlafen diese Hühner liebendgerne in den Bäumen.

Bantam Henne im Baum

Sie werden den Hühnerstall möglicherweise nur im Winter oder zum Eierlegen und Brüten aufsuchen, wenn sie nicht am Abend mit Futter gelockt und eingesperrt werden. Wer in der Hühnerherde mehrere Hähne hält, soll die Sitzstangen auf mehreren Höhen anordnen. Die ranghöchsten Hähne suchen die obersten Ebenen. Gibt es nur eine Ebene, sind Kämpfe vorprogrammiert.

Freilauf

Die Einzäunung soll also hoch oder mit einem Netz überspannt sein. Wenigstens der untere Bereich vom Zaun muss engmaschig sein, gerade, wenn eine Nachzucht geplant wird.

Weiterhin muss der Halter sich die Frage stellen, ob vielleicht neben Greifvögeln, Mardern, Schadnagern oder Füchsen auch Katzen zur Gefahr werden können. Gegen Greifvögel hilft meist eine genügende Deckung. Marder, Schadnager und Füchse sind dämmerungs- und nachtaktiv. Im Hühnerstall oder auf den Bäumen wären die Bantams meist genügend geschützt. Katzen schlagen aber auch am Tag zu und einige würden die kleinen Urzwerge angreifen. Der Hühnerzaun wäre also zumindest im unteren Bereich mit einem bissfesten Katzennetz zu sichern.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Charakter

Ansonsten sind Bantam Zwerghühner einfach in der Haltung, aber aufgrund hoher Ansprüche nicht ganz leicht in der Zucht. Wer lediglich ein paar quirlige und handzahme Gartenhühner halten möchte, würde mit einem Zuchtstamm Bantams eigentlich nichts falsch machen.

Legeleistung der Bantam

Leider qualifizieren sich die kleinen Hähne für Krähwettbewerbe, sie krähen häufig. Wer empfindliche Nachbarn hat, sollte seinen Hühnerstall also dämmen. Die Lüftung müsste dennoch genügend funktionieren.

Eier und Legeleistung

Die Legeleistung der kleinen Bantam Hennen ist mit 90 oder mit bis 100 Eiern im ersten vollen Legejahr nicht einmal schlecht, aber auch nicht gut.

Bei Eiern um 25 Gramm spielt die Legeleistung ohnehin eine untergeordnete Rolle.

Die Eier sind weiß oder cremefarben und werden in der wärmeren Jahreszeit gelegt. Das Mindestgewicht für Bruteier liegt bei 25 Gramm, einige Quellen nennen auch 28 Gramm.

Küken

Brutlust

Bantam Hennen versuchen sich bereits sehr früh mit der Naturbrut und sind dann auch erfolgreich und führen die Küken gut. Meist schlüpfen diese schon nach 20 Bruttagen.

Kükenaufzucht

Wie auch Küken anderer Rassen benötigen Bantam Küken zuerst einen feinkörnigen Kükenstarter, dann Kükenfutter, welches in den Schnabel passt. Sie müssen im geschützten Bereich bleiben, befiedern aber schnell und dürfen dann bereits raus.

Die Küken suchen sehr früh erhöhte Schlafplätze auf. Nach sechs bis acht Monaten sind die Jungvögel so weit entwickelt, dass sie ausgestellt werden können.

Für Beschäftigung sorgen

Bereits die Küken der Bantams sind sehr lebendig, die Junghähne streiten schon früh um ihren Rang. Wird es den Jungvögeln zu langweilig, beginnen sie schnell mit dem Federpicken.

Die Küken sollen sich deswegen 14 Tage an ihr Kükenfutter gewöhnen und dann viel Abwechslung im Auflauf haben. Zweige, Salatreste, Tannenzapfen oder andere Kleinigkeiten liefern die nötige Abwechslung, damit eine erfolgreiche Aufzucht gelingt.

Junghennen ausstellen

Aussteller sollen Junghähne und Junghennen bereits in der sechsten bis siebenten Woche trennen. Das Federkleid der Hennen nimmt weniger Schaden und diese können sich mit mehr Ruhe entwickeln. In der Hahnengruppe kann ein Althahn für Ruhe sorgen. Dennoch müssen die besten Junghähne früh genug separiert werden. Sehr schnell verletzten sie einander die empfindlichen Ohrscheiben. Selbst nach einem Ausheilen bleiben leuchtend rote Narben oder Flecken zurück.

Farbschläge

Anerkannte Farbschläge:

  • gelb
  • gesperbert
  • porzellanfarbig
  • blau-gesäumt
  • gelb m.w.Tupfen
  • goldhalsig
  • orangehalsig
  • schwarz-weißgescheckt
  • weiß
  • zitron-porzellanfarbig
  • wildfarbig
  • silberhalsig
  • schwarz
  • hell
  • gelb-columbia
  • blau-goldhalsig
  • birkenfarbig
  • weiß schwarzcolumbia (hell)
  • gelb schwarzcolumbia
  • perlgrau
  • rotgesattelt
  • gold-porzellanfarbig

Bantam Hühner perfekt für den kleinen Garten

Bantam Hühner eignen sich hervorragend für Familien mit Kindern und für den kleinen Vorgarten. Durch ihre kecke und agile Art lassen sie sich perfekt beobachten, Langeweile kommt sicher nicht auf. Durch etwas Futter werden sie schnell zahm um kommen auch gerne auf den Arm. Hühnerstall mit Auslauf-Kombimodelle und ein kleines Stämmchen Bantam eignen sich hervorragend als Einstieg in die Hühnerhaltung.

Gerade bei Familien mit Kindern bietet es sich an, eine Glucke mit Küken zu kaufen und so die kleinen Bantam Küken natürlich aufwachsen zu sehen. Da diese Hühner sehr gerne und häufig brüten findet man meist schnell einen Züchter, der eine Glucke mit einigen Küken abgeben würde.

Gut zu wissen

  • Im 19ten Jahrhundert hießen Zwerghühner auch außerhalb vom angelsächsischen Raum Bantams. Dieses kann die Auswertung historischer Dokumente erschweren.
  • Unter den Zwerghühnern zählen Bantams einmal zu den Urzwergen, die nicht aus einer Großrasse verzwergt wurden. Zum anderen gehören sie zu den kleinsten, beziehungsweise leichtesten Zwerghühnern überhaupt.
  • Es gibt weit über ein Dutzend Farbschläge, doch der schwarze ist am weitesten durchgezüchtet und am häufigsten. Die ersten Bantams waren vermutlich ebenfalls schwarz oder wurden auf den schwarzen Farbschlag verfestigt.
  • Neben den schwarzen sind auch die gesperberten bereits sehr dicht am Idealbild des Rassestandards. Dieses liegt vermutlich auch daran, dass sich schwarze und gesperberte sehr gut verpaaren lassen. Die Hähne sind in der F1 Generation zwar zu dunkel, die Hennen können aber direkt ausgestellt werden.
  • Besonders edle Bantams weisen hinter dem Rosenkamm eine Scheitelung der Federn auf. Die Kopfhaut schimmert dann durch.
  • Vermutlich wurden in England einst federfüßige Zwerghühner und Hamburger in einige Farbschläge eingekreuzt.
  • Wahrscheinlich flossen Bantams in die ähnlich geformten, aber hennenfiedrigen Sebrights ein. Diese wurden kurz nach 1800 erzüchtet und erfreuen sich ebenfalls einer hohen Beliebtheit.
  • Einige Züchter haben zur Festigung der geforderten Rassemerkmale nicht gewissenhaft Bruteier und Zuchttiere getauscht. Es wird berichtet, dass infolgedessen in einigen Linien Unfruchtbarkeit zum Problem wird.
  • Bantam Hähne sind untereinander ohnehin streitlustig. Doch zur Brutzeit werden sie noch aggressiver und greifen durchaus ihren Halter an.
  • Wenn es mal nicht anders geht und der Stall groß und hell genug ist, fühlen sich Bantams auch drinnen wohl, solange sie sich beschäftigen können.
  • Einige Bantam-Halter erklären, dass sich diese Hühnerrasse nicht gut mit anderen Hühnerrassen mischt. Vermutlich harmonieren Bantam Urzwerge aber mit einigen anderen Hühnerrassen, mit anderen hingegen nicht.
  • Der Bantam-Klub ist in Deutschland der älteste reine Sonderverein für Zwerghühner. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden auch die geteilten Vereine wiedervereinigt. Einige Vereinsmitglieder stammen inzwischen selbst aus anderen Ländern.

Die Hühnerrasse Bantam

Ursprünge der Bantam Urzwerge

Zum Ursprung der Bantams gibt es gleich mehrere Theorien, die sich bislang zwar begründen, aber nicht beweisen lassen. Das liegt auch daran, dass diese Hühnerrasse bereits Jahrhunderte alt ist.

Als wahrscheinlich gilt, dass britische Seefahrer diese Urzwerge zum Ende vom 15. Jahrhundert auf der indonesischen Insel Java vorfanden und nach England brachten. Die Zwerghühner wurden nach der Region benannt, in der sie aufgefunden wurden. Diese hieß damals Bantam, heute heißt sie Banten. Möglicherweise hieß auch der einstige Ausfuhrhafen „Bantam“. Damit war diese Zwerghuhnrasse im angelsächsischen Sprachraum zugleich namensgebend für Zwerghühner. Diese hießen hier alle Bantam und werden weiter abgegrenzt. Die Hühnerrasse Bantam heißt damit „Rosecomb Bantam“.

Eine zweite Theorie besagt, dass Bantam Urzwerge zuerst in Japan erzüchtet wurden und sich von hier in andere asiatische Länder und damit auch bis zur Insel Java ausgebreitet haben. Ebenso naheliegend wäre, dass diese Urzwerge von ihrem Ursprungsort nach Japan fanden.

Weniger wahrscheinlich wäre die These, dass Bantams aus Hamburger Zwerghühnern erzüchtet wurden.

Die vierte Theorie ist wieder interessanter. Bantam Urzwerge wurden direkt in England erzüchtet. Sie müssten damit bereits vor langer Zeit ihren Weg bis nach Asien gefunden haben, um sich so weit zu verbreiten, dass sie dort als heimisch gelten. Der Rosecomb Bantam Club aus England erklärt, dass John Buckton als Inhaber vom Angel Inn in Grantham einige Zwerghühner von seinem Vater erbte. Die Aufzeichnung stammt aus dem Jahr 1483, womit diese Hühner mit markanten Kämmen und großen weißen Ohrscheiben wenigstens noch etwas älter wären. Dem Dokument ist ebenfalls zu entnehmen, dass König Richard der Dritte nach einem Aufenthalt einige Bantams kaufte, weswegen diese sich unter englischen Adeligen verbreiteten.

Entwicklung der Rasse Bantam

Bantam Urzwerge gab es vermutlich zuerst nur in schwarz. Zumindest ist das der Farbschlag, der inzwischen sehr gut durchgezüchtet ist. Die gesperberten sind mit guten Exemplaren auch bereits sehr nahe am Optimum. Die anderen Farbschläge sind in Farbe und Zeichnung häufig bereits sehr gut, können aber noch wegen der Kopfpunkte und vor allem wegen des Schwanzes eine züchterische Herausforderung bleiben. Aufgrund dessen, dass die Entstehung der Rasse sich bislang nicht abschließend klären lässt, bleibt die Frage, ob bereits die Japaner vor Jahrhunderten die Vorarbeit leisteten. Zumindest gelangten oder waren die Bantams erst in England und wurden hier geformt. Vermutlich um 1870 gelangten sie nach Deutschland. In beiden Ländern wird bis heute eifrig an Bantam Hühnern gezüchtet, hier wurde ein Großteil der Farbschläge erzüchtet.

Mit der Gründung vom Deutschen Bantam-Klub im Jahr 1909 wurden im selben Jahr gelbe und blaugesäumte Bantams erzüchtet. Ein Jahr später folgten die gesperberten, 1914 porzelanfarbene. Die Bantamzucht war also bereits zu dieser Zeit auch in Deutschland ein beliebtes Hobby.

Heutige Bedeutung der Bantam Urzwerge

Wegen der geringen Leistungsmerkmale galten Bantams wohl noch nie als Wirtschaftshuhn, sie wurden schon immer zur Zierde gehalten. Genauso sind Bantam Urzwerge auch heute gefragte Zierhühner für den Garten oder den anspruchsvollen Züchter. Bantams dürfen auf keiner größeren Hühnerausstellung fehlen und haben sich weltweit verbreitet. Während andere deutsche Sondervereine häufig um aktive Mitglieder kämpfen müssen, geht es dem Bantam-Klub mit über 400 Mitgliedern (im Jahr 2020) noch sehr gut.

Zuchtbemühungen und Maßnahmen zum Rassenerhalt

In Deutschland organisieren sich Bantam-Züchter im Bantam-Klub, der sich als deutscher Sonderverein für Bantams in das Netzwerk deutscher Sondervereine eingliedert. Der Bantam-Klub zählt hunderte Mitglieder, die Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland zählt aber laufend weniger Zuchttiere. Zählten sie im Jahr 2000 noch knapp 2000 Hähne und über 7000 Hennen, so waren es 2016 noch 1221 Hähne und 4026 Hennen bei 583 Züchtern. Diese verteilen sich auf 22 Farbschläge. Eine gute Hälfte entfällt auf die schwarzen, goldhalsigen und orangehalsigen. Nur die Perlgrauen lagen deutlich unter 100 Zuchttieren. Das deutet auf eine gut organisierte kollektive Erhaltungszucht hin.

In England gründete sich „The Rosecomb Bantan Club“ im Jahr 1959, der „Bantam Klub Schweiz“ gründete sich im Jahr 1997 und in den Niederlanden gibt es den „Niederlandse Javaclub“. Auch in weiteren Ländern wird es Bantam-Klubs oder organisierte Bantam-Züchter geben, die gewissenhaft nach Rassestandard am Rassenerhalt der weltweit verbreiteten Bantams arbeiten.

Zuchtziele der Bantam

Bantams sollen kurz und kompakt wirken und einen mittelhohen Stand ausbilden. Das ganze Huhn darf keine Ecken oder Kanten aufweisen, es müssen gerundete Linien sein. Vor allem die Hähne sollen sehr edel in ihrer Erscheinung ins Auge fallen.

Der kleine Kopf soll breit, aber kurz sein. Der kurze hornfarbene Schnabel ist kräftig entwickelt und je nach Farbschlag hell oder hell mit dunklem Schnabelrücken. Das federlose Gesicht ist glatt und leuchtend rot. Das gilt auch für den fein geperlte Rosenkamm und die runden Kehllappen.

Feine Perlen zieren diesen breit ansetzenden und von oben betrachtet sich bis zum Dorn leicht verjüngenden Rosenkamm. Dieser darf vorne nicht breiter als der Kopf sein. Von der Seite betrachtet verjüngt der Rosenkamm zum Dornansatz. Dieser Dorn setzt oval an und läuft spitz und rund aus. Er weist als verlängerter Linie vom Rosenkamm leicht nach oben und folgt der Nackenlinie. Ein weiteres rassetypisches Merkmal sind die großen, runden und dicken weißen Ohrscheiben. Diese müssen so weiß wie möglich erscheinen, dürfen aber porzellanfarben wirken.

Die Farbe der Augen variiert je nach Farbschlag, bei dunklen Bantams ist sie meist dunkelbraun. Genauso variiert die Farbe der nackten Läufe, bei den dunklen Farbschlägen sind diese schiefergrau.

Die gewölbten kräftigen Flügel werden anliegend nach unten weisend getragen. Sie sollen den Oberschenkel bedecken, aber nicht über den Boden streifen. Die breite Brust wird gewölbt nach vorne rausgedrückt. Der kurze aber stämmig wirkende Hals wird schwungvoll etwas nach hinten gebogen, womit die Brust noch besser zur Geltung kommt. Der Bauch ist nur schwach ausgeprägt, was wiederum die Brust unterstreicht.

Der kurze Rücken verläuft vom Hals zum Schwanz hohlrund. Der Halsbehang des Hahnes geht direkt in den Sattel und in die Schwanzfedern über. Am ganzen Huhn soll jede Feder breit sein. Damit sich der Hahnenschwanz gut ausbildet, ist das sogar zwingend erforderlich. Die Haupt- und Nebensicheln sind lang und gleichmäßig gebogen, sie überdecken die Steuerfedern. Im Idealfall bilden diese Schwanzfedern von der Seite betrachtet einen kreisrunden und geschlossenen Hahnenschwanz, der hoch, aber nicht steil getragen wird. Es wird vom Rassetypischen „Zirkelschlag“ gesprochen, der in der Hühnerzucht einmalig ist.

Schwarze Bantam Hähne bilden einen typischen grünen Glanz in der Sonne aus. Wenn die Hähne breite und gut gerundete Schwanzfedern haben, kommt der Glanz besser zur Geltung. Der Halter sollte bereits früh in der Aufzucht auf einen genügenden Eiweiß-Anteil im Futter achten.

Die Hennen unterscheiden sich zum Hahn in den rassespezifischen Merkmalen. Der Schwanz fächert nur leicht. Er wirkt gradliniger und endend stumpf. Die Flügel werden insgesamt etwas höher getragen, weisen aber auch nach unten.

Ein wichtiges Rassemerkmal sind die geringe Größe und das geringe Gewicht. Hähne mit deutlich über 600 Gramm sollen deswegen von der Zucht ausgeschlossen werden. Übergroße Hennen sollen ebenfalls nicht einfließen.

Bantam wirken trotz der geringen Größe vornehm und stolz. Das gilt vor allem für die Hähne, die zur Kammspitze nur 26 cm hoch sein sollen.

Kurz und bündig lauten die Zuchtziele:

  • Festigung der Kopfpunkte
  • Kreisrunder Hahnenschwanz, sogenannter Zirkelschlag
  • Zucht auf geringe Größe
  • Erhalt von Vitalität und dem edlen Wesen