Zwar produzieren die Hybridhühner im ersten Jahr oft mehr als 300 Eier, doch schon im zweiten Jahr zeigt sich, dass die Hennen eben doch keine Maschinen sind. Die Legeleistung sinkt bis zum Ende des zweiten Lebensjahres immer weiter ab, bis letztendlich kaum noch ein Ei gelegt wird.
Winterleger sind robuster und deutlich weniger kälteempfindlich, als es bei anderen Rassen der Fall ist. Deshalb bleiben sie auch im Winter leistungsfähig.
Hinzu kommt, dass die Hennen nicht mehr nur als Legemaschine angesehen werden. Der Trend geht zu den sogenannten Zweinutzungshühner Rassen. Das bedeutet, dass die Hennen zunächst Eier legen. Ist die legereife Zeit vorbei, können die Hennen immer noch als Fleischhuhn verwendet werden.
Und obwohl der europäische Rassegeflügelstandard mehr als 180 Hühnerrassen anerkennt, stehen viele dieser Rassen vor dem Aussterben. Es gibt Rassen, bei denen man inzwischen kein einziges lebendes Exemplar mehr findet. Bei anderen wiederum ist das Aussterben nur noch eine Frage der Zeit.