Grundsätzlich kann bei den bestehenden rund 180 anerkannten Hühnerrassen grob zwischen Nutzgeflügel und Ziergeflügel aufgeteilt werden. Beim Nutzgeflügel wiederum wird bei den Hühnerarten zwischen Legerassen, Fleischrassen und Zwiehuhnrassen unterschieden.
Hinzu kommt, dass die Hennen nicht mehr nur als Legemaschine angesehen werden. Der Trend geht zu den sogenannten Zweinutzungshühner Rassen. Das bedeutet, dass die Hennen zunächst Eier legen. Ist die legereife Zeit vorbei, können die Hennen immer noch als Fleischhuhn verwendet werden.
Winterleger sind robuster und deutlich weniger kälteempfindlich, als es bei anderen Rassen der Fall ist. Deshalb bleiben sie auch im Winter leistungsfähig.
Große Hühnerrassen sollten sich auch im Auslauf auspowern können. Pro Huhn sollte eine Freifläche von ca. 10 bis 12 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Bei 5 Hühnern bedeutet dies eine Fläche von 50 bis 60 Quadratmetern.