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Küken schlüpfen

Küken schlüpfen - Erste Anzeichen, Ablauf und Hilfe

Gefunden auf: https://www.huehner-hof.com/haltung/kuekenaufzucht/kueken-schluepfen/

Erleben zu dürfen, wie ein Küken nach 21 Tagen, zuerst durch zaghaftes Piepsen, dann durch langsames Aufbrechen der Eischale, seinen Schlupf ankündigt und dann in stundenlanger Arbeit und enormem Kräfteeinsatz das Ei öffnet und völlig erschöpft aus dem Ei schlüpft, ist nicht nur für Kinder eine prägende Erfahrung.

Auch für uns Erwachsene lässt der Moment, in dem die Küken schlüpfen, den Blick auf das „Wunderwerk Hühnerei“ für immer verändern.

Küken schlüpfen in der Brutmaschine

Im folgenden Artikel wollen wir dich in diesen faszinierenden Moment mitnehmen. Anhand vieler Fotos aus unserem Kükenschlupf in der Brutmaschine zeigen wir dir, welche Anzeichen den Schlupf ankündigen, wie lang ein Küken zum Schlüpfen braucht und begleiten ein schlüpfendes Küken mit der Kamera.

Nun aber viel Spaß beim Lesen!

Wann schlüpfen Küken – Die ersten Anzeichen!

Natürlich wissen wir, Küken schlüpfen nach 20 bis 21 Tagen aus den Eiern! Doch wann genau? An welchen Anzeichen kann man den kurz bevorstehenden Schlupf erkennen?

Hinweis

Bereits ab dem 19. Bruttag kann man manchmal ein leises Piepsen aus den Eiern hören. Die Küken kommunizieren dadurch sowohl mit der Mutter, als auch untereinander. Inzwischen weiß man, dass die Küken dadurch den Schlupfzeitpunkt abstimmen und daher meist innerhalb der selben Stunden schlüpfen.  In der Natur hat ein gleichzeitiger Schlupf Vorteile.

Erste Anzeichen das Küken schlüpfen

Wann die Küken schlüpfen kann man an drei Anzeichen erkennen. Neben dem Piepsen, das man typischerweise am 19 oder 20. Tag das erste Mal hören kann, beginnen die Eier zu wackeln. Die Küken bringen sich im Inneren des Bruteis in Schlupfposition und drehen sich um die eigene Achse. Dabei stemmen sie sich mit dem Eizahn (eine spezielle Spitze auf dem Schnabel, die nach dem Schlüpfen abfällt) gegen die Eischale und drehen sich Stück für Stück. Von außen ist dies durch das typische Wackeln der Eier zu erkennen.   

Doch es ist nicht nur ein Wackeln, das das Stemmen mit dem spitzen Eizahn gegen die Eischale hinterlässt, sondern auch das erste Loch in der Eischale. Ein ganz spannender Moment, wenn man diese ersten Löcher in den Eiern erkennen kann.

Küken picken Löcher in die Eischale

Es ist bereits Tag 21 und es sind noch keine Anzeichen zu erkennen? Kein Grund zur Sorge, nicht immer schlüpfen die Küken am 20 oder 21 Tag. Wurde beispielsweise die Bruttemperatur etwas zu niedrig eingestellt, dann schlüpfen die Küken später. War sie zu hoch, dann können sie früher schlüpfen.

Aber auch die Hühnerrasse hat einen Einfluss darauf, wann die Küken schlüpfen. Bei einigen Hühnerrassen, wie zum Beispiel den Maran Hühnern, ist die Eischale deutlich dicker. Dies wirkt sich auf den Zeitpunkt des Schlüpfens aus und die Küken schlüpfen später.

Wie schlüpft ein Küken?

Wenn es irgendwie möglich ist, sollte man sich den Tag, an dem die Küken schlüpfen freihalten. Zu beobachten, wie ein Küken schlüpft und die ersten wackeligen Schritte in der Brutmaschine macht, ist etwas Besonderes. Doch wie schlüpft ein Küken überhaupt?

Wir haben ein schlüpfendes Küken mit der Kamera begleitet.

Foto eines schlüpfenden Kükens

Typischerweise liegt das Küken zu diesem Zeitpunkt (Tag 20 bis 21) bereits in idealer Schlupflage: Der Oberkörper zeigt zur Luftblase am stumpfen Ende des Eis. Die Beine des Kükens liegen eng am Körper und zeigen in Richtung spitzem Ende des Eis. Der Kopf ruht dabei auf der Brust des Kükens.

Beginnt das Küken zu schlüpfen, hebt es den Kopf an und drückt mit dem Eizahn, der auf dem Schnabel sitzt, ein Loch durch Eihaut und Eischale. Von außen ist dies durch ein kleines Stück angehobene Eischale zu erkennen.

Eischale ist angepickt

Nun beginnt sich das Küken um die eigene Achse zu drehen und drückt sich an den Wänden des Eis ab. Dadurch wird Stück für Stück eine schmale Kerbe in die Eischale gedrückt. Für das Küken eine sehr anstrengende Phase, in der es immer wieder Ruhepausen einlegt. Meistens hat das Küken nach einer knappen Stunde das Ei bis auf wenige Zentimeter rundherum eingekerbt.

Hühnerküken schlüpfen aus den Eiern

Nun geht es meist sehr schnell. Das Küken stemmt sich mit den Beinchen gegen das spitze Ende des Eis und drückt so mit aller Kraft gegen den fast gelösten „Eideckel“. Bei jedem Versuch öffnet sich das Ei mehr und mehr, bis das Küken schließlich völlig erschöpft, vollständig aus dem Ei schlüpft.

Küken hat das Ei etwas geöffnet
Küken stemmt sich aus dem Ei
Hühnerküken schlüpfen - Ablauf

Nach diesem kräftezehrenden Schlupf liegt es meist für 1-2 Minuten regungslos da, um sich etwas zu erholen.

Geschlüpftes Hühnerküken

Doch nur wenige Minuten später unternimmt das frisch geschlüpfte Küken die ersten wackeligen Schritte und erkundet die Umgebung. Sind vielleicht schon einige Geschwisterküken geschlüpft?

Küken ist in Brutmaschine unterwegs

Wie lange braucht ein Küken zum Schlüpfen?

Wir werden häufig gefragt „Wie lange braucht ein Küken zum Schlüpfen?“ und „Wie lange dauert es vom Anpicken bis zum Schlupf?“. Erlebt man zum ersten Mal wie Küken schlüpfen, ist man zwischendurch immer wieder verunsichert, ob alles normal abläuft. Besonders die Erholungspausen der Küken während des Schlüpfens werfen immer wieder die Frage auf: „Kommt das Küken überhaupt aus dem Ei? Kann ich irgendwie helfen?“.

Wir haben deshalb eine Kunstbrut begleitet und wollen speziell auf den zeitlichen Ablauf eingehen. Ziel soll es sein, einen solchen typischen Ablauf auch zeitlich einschätzen zu können. Damit lässt sich die Frage, wie lange Küken zum Schlüpfen brauchen, einfach beantworten.

Tag 20, 18 Uhr – Das erste Ei ist angepickt

Erstes Ei angepickt

Tag 21, 6 Uhr – Mehrere Eier sind angepickt

Mehrere Eier sind angepickt

Tag 21, 12 Uhr – Immer mehr Eier sind angepickt

Küken schlüpfen bald

Tag 21, 15 Uhr – Das erste Küken ist geschlüpft

Wie lange dauert es bis Küken schlüpfen

Tag 21, 16:30 Uhr – Zwei weitere Küken sind geschlüpft

Drei Küken sind geschlüpft

Tag 21, 22 Uhr – Inzwischen sind 7 Küken geschlüpft

Küken schlüpfen - Dauer vom Anpicken bis zum Schlupf

Tag 22, 6:30 Uhr – Inzwischen sind 10 Küken geschlüpft

Erfolgreiche Kunstbrut

Wie lange Küken im Brüter lassen?

Sind viele Küken geschlüpft ist in der Brutmaschine ordentlich was los. Die Küken rennen umher, stolpern über die vielen Schalenreste und das ein oder andere Ei, aus dem kein Küken geschlüpft ist. Da möchte man den Brüter am liebsten öffnen und die Küken in das bereits vorbereitete Kükenheim setzen. Doch wie lange soll man die Küken im Brüter lassen?

Wie lange Küken im Brüter lassen

Zwei Dinge muss man bei der Frage, wie lange man Küken im Brüter lässt beachten: Zum einen sollen die geschlüpften Küken noch so lange in der Brutmaschine bleiben, bis sie vollständig abgetrocknet sind und sich erholt haben. Zum anderen sorgt ein Öffnen der Brutmaschine dafür, dass die hohe Luftfeuchtigkeit aus dem Inneren der Brutmaschine entweicht, was den noch schlüpfenden Küken den Schlupfvorgang deutlich erschwert.

Unser Tipp

Küken dürfen noch 24 Stunden nach dem Schlüpfen in der Brutmaschine verbleiben, müssen es aber nicht. Auch 4-5 Stunden reichen aus, um vollständig zu trocknen. Wir empfehlen die Küken dann aus der Brutmaschine zu nehmen, wenn man das Gefühl hat, dass alle oder zumindest fast alle Küken geschlüpft sind.

Küken dürfen ins Kükenheim

Küken beim Schlüpfen helfen

Das Küken ist in den letzten 21 Tagen im Brutei herangewachsen, hat es am Schlüpftag geschafft, ein Loch in die Eischale zu picken, kommt aber nicht mehr weiter. Wenn wir nun nichts unternehmen wird das Küken im Ei sterben, doch was können wir tun? Können wir dem Küken aus dem Ei helfen?

Ob man den Küken beim Schlüpfen helfen sollte wird unter Experten häufig diskutiert. Die Verfechter sehen das Leben des Kükens, das sie retten können. Die Gegner sehen die Schlupfunterstützung als Eingriff in die natürliche Selektion: „Nur gesunde und starke Küken kommen aus dem Ei“.

Unser Tipp

Häufig erleben wir es, dass Anfänger den Küken viel zu früh aus den Eiern helfen. Die Küken wären auch von selbst aus dem Ei geschlüpft, hätten aber noch etwas Zeit benötigt.

Die beiden Risiken, wenn man Küken beim Schlüpfen hilft?

In der oben vorgestellten Brut sieht man deutlich, dass es vom angepickten Ei bis zum Schlupf auch mal 24 Stunden dauern kann. Hättest du dem Küken aus dem Ei geholfen, wenn nach 5-6 Stunden kein Fortschritt sichtbar ist?

Küken kommt nicht aus dem Ei

Risiko 1 – Man greift zu früh ein: Den richtigen Zeitpunkt zu finden, wann man dem Küken beim Schlüpfen helfen sollte gelingt selten. Hilft man zu früh, wäre das Küken auch selbst aus dem Ei geschlüpft. Wartet man hingegen zu lange ist das Küken schon so sehr entkräftet, dass es sich nicht mehr erholt. Einzuschätzen, ob ein Küken während des Schlüpfens eine Pause einlegt – die auch mal 5 Stunden dauern kann – oder einfach nicht mehr weiterkommt, ist selbst für Experten mit viel Erfahrung schwer. 

Risiko 2 – Man erschwert den anderen Küken das Schlüpfen: Doch selbst wenn man die Brutmaschine öffnet, dem Küken erfolgreiche aus dem Ei hilft, dann ist das nicht immer ein Erfolg. Denn durch das Öffnen der Brutmaschine entweicht die hohe Luftfeuchtigkeit und die anderen Küken, die noch schlüpfen, haben es dadurch deutlich schwerer aus dem Ei zu kommen.

Unsere Empfehlung

Erst wenn fast alle Küken in der Brutmaschine geschlüpft sind und noch ein oder zwei Eier angepickt sind, die Küken aber nicht mehr vorankommen, ist es Zeit diesen Küken aus dem Ei zu helfen. Dadurch kann man vielleicht noch das ein oder andere Küken retten, gefährdet aber nicht die anderen Küken.

So kann man Küken beim Schlüpfen helfen?

Hat man sich dazu entschlossen einem Küken beim Schlüpfen zu helfen muss man sehr behutsam vorgehen. Ganz vorsichtig schält man dabei, beginnend von der angepickten Stelle, das Ei, bis an der stumpfen Seite die Schale vollständig entfernt ist. Danach entfernt man dort vorsichtig die meist etwas zähe Eihaut.

So kann man Küken beim Schluepfen helfen

Nun legt man das Ei wieder in die Brutmaschine. Meist dauert es nur wenige Minuten bis sich das Küken von selbst aus dem Ei stemmt. Geschieht dies nicht, dann kann man versuchen das Ei so aufrecht zu halten, dass die Schwerkraft das Küken aus dem Ei zieht.

Küken aus dem Ei helfen

Hinweis

Ab und an kommt es vor, dass einige Tropfen Blut fließen. Dies ist jedoch kein Grund zur Sorge, das Küken steckt dies locker weg.

Die Küken sind geschlüpft, was nun?

Hat man das Glück und viele Küken sind geschlüpft, muss man das Kükenheim vorbereiten. Im Kükenheim (großer Pappkarton) verbringen die Küken die ersten Wochen ihres Lebens. In den ersten Tagen brauchen sie nicht viel: Mollige Wärme, Schutz vor Fressfeinden, einen sauberen Stall, gesundes Kükenfutter und frisches Wasser genügen.

Mollige Wärme

Noch vor 10 Jahren wurden häufig Wärmelampen zur Kükenaufzucht empfohlen. Doch inzwischen kommen sie nicht mehr zum Einsatz und wurden vollständig von Wärmeplatten abgelöst. Diese bieten gleich drei Vorteile: Erstens brauchen sie mit ca. 20 Watt deutlich weniger Strom als Wärmelampen mit 120 bis 150 Watt. Zweitens ist das Schlüpfen unter die Wärmeplatte für die Küken deutlich intuitiver und naturnaher. Drittens wurden immer wieder Brände durch die heißen Wärmelampen verursacht, die in die Einstreu gefallen sind.

Junge Hühner unter der Wärmeplatte

Bei den heutigen Energiepreisen haben sich die Anschaffungskosten bereits nach einer Kükenaufzucht durch die eingesparten Stromkosten amortisiert.

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Schutz vor Fressfeinden

Ob Katze oder Hund im Haushalt oder eine Ratte in der Garage. Das eifrige Piepsen der Küken lockt sie an. Es ist daher wichtig, darauf zu achten, dass andere Tiere keinen Zugang zu den Küken bekommen.

Sauberen Stall

In den ersten Tagen sollte man auf eine typische Einstreu verzichten. Die Küken fressen oft große Mengen Holzspäne oder Sand und verhungern dann bei vollem Magen. Wir empfehlen in den ersten Tagen das Kükenheim mit Küchenpapier auszulegen und dieses 1-2 mal täglich auszutauschen.

Gesundes Kükenfutter

Um zu einer vitalen und robusten Henne oder Hahn heranzuwachsen brauchen die Küken auf ihr Alter abgestimmtes Kükenfutter. Der Handel bietet hochwertiges Kükenfutter von unterschiedlichen Herstellern an.

Unsere Empfehlung

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Club Kükenmehl 5 kg mit Cocc.

Analytische Bestandteile: Rohprotein: 18% Methionin: 0,38 Calcium: 1% Phosphor: 0,65% Natrium: 0,15%
Konsistenz: Mehlform
Nachhaltigkeit: klassisch
Kokzidiostatika enthalten: ja

Aufgrund der mehlförmigen Struktur eignen sich dieses Futter sowohl für sehr kleine Zwerghühnerküken, aber auch für Großrassen hervorragend. Aufgrund der enthaltenen Kokzidiostatika wirkt das Futter auch vorbeugend gegen die Rote Kükenruhr. Deshalb ein klarer Kauftipp. Einen kleinen Abzug gibt es, da das Futter nicht gentechnikfrei ist.

Unser Urteil: Sehr gut

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Allerdings kann man gesundes Kükenfutter auch leicht selbst herstellen. Aus Brennnesseln, Karotten, hartgekochten Eiern, Haferflocken und etwas Bierhefe lässt sich ein naturnahes, gesundes und frisches Futter zaubern.

Kükenfutter selber machen nach dem Schlupf

Frisches Wasser

Frisches Wasser sollte den Küken jederzeit zur Verfügung stehen. Idealerweise in einer Kükentränke mit kleinem Wasserrand, in den die Küken nicht hineinfallen können. Das Wasser sollte mehrmals täglich gewechselt werden, da es im warmen Kükenheim schnell verdirbt.

Weitere Fragen

Küken schlüpfen nicht nach 21 Tagen

Nicht immer klappt alles reibungslos und die Küken schlüpfen nach 21 Tagen. Manchmal blickt man enttäuscht nach 21 Tagen in die Brutmaschine und es sind keine Küken geschlüpft. Nun geht es daran herauszufinden, ob sie noch schlüpfen, oder ob sie nicht aus den Eiern kommen.

Küken schlüpfen nicht nach 21 Tagen

Erstmal aber vorneweg: Auch wenn nach 21 Tagen noch keine Küken geschlüpft sind muss man sich keine Sorgen machen. Es gibt mehrere Gründe, warum die Küken einen Tag länger brauchen. Einige Hühnerrassen, beispielsweise Rassen deren Eier besonders dicke Schalen haben, benötigen etwas länger zum Schlüpfen. Hierzu gehören Hühner der Rasse Maran. Auch wenn die Bruttemperatur etwas zu niedrig war kann dies den Schlupf etwas hinauszögern.

Erst wenn am 22. Tag noch keine Anzeichen eines baldigen Schlüpfens zu erkennen sind, sollte man nach Ursachen suchen: Hat man sich beim evtl. beim Schlupftag verrechnet? Waren beim Schieren die Eier wirklich befruchtet? Sind die Bruteier während der Brut zu lange ausgekühlt?

Kann man keine der Ursachen für die Brut ausmachen liegt es häufig an falschen Brutparametern: War die Luftfeuchtigkeit während der Kunstbrut deutlich zu hoch? Oder wurde diese in den letzten 3 Tagen nicht auf über 70% erhöht?

Mit einem geeichten Brutthermometer und einem Hygrometer lässt sich vor und bei der nächsten Brut genau überprüfen, ob die Parameter stimmen. Auch wenn sich bei vielen Brutmaschinen die gewünschte Bruttemperatur am Display einstellen lässt, stimmt diese nicht immer mit der tatsächlichen Temperatur in der Brutmaschine überein. Daher sollte man unbedingt messen und nachjustieren.

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Küken kommt nicht aus dem Ei

Haben die Küken das Ei angepickt, kommen aber nicht aus dem Ei, liegt dies meist an einer zu hohen Luftfeuchtigkeit während der Brut. Dann verdunstet während der Brut zu wenig Eiinhalt und beim Schlüpfen ist die Luftblase im Ei zu klein. Das Küken schafft es nicht, sich im Ei zu drehen und das Ei zu öffnen.

Hinweis

Dass Eier angepickt sind, die Küken dann aber teilweise 24 Stunden brauchen, bis die Eischale weiter geöffnet wird, ist ganz normal. In diesem Fall braucht man sich noch keine Sorgen machen. Erst wenn deutlich über 24 Stunden nichts mehr passiert ist das kein gutes Zeichen.

Brauchen Küken Licht zum Schlüpfen?

Küken brauchen kein Licht zum Schlüpfen. In der Natur schlüpfen die Küken unter dem dichten Federkleid der Glucke. Ob die Küken in der Brutmaschine bei Licht oder im Dunkeln schlüpfen macht keinen Unterschied.

Küken schlüpfen unterschiedlich

Das Küken unterschiedlich schlüpfen kommt bei den modernen Brutmaschinen kaum mehr vor. Typisch ist dies beim Einsatz von Flächenbrütern. Bei diesen ist die Wärmeverteilung im Inneren so unterschiedlich, dass die Eier, die am Rand liegen, etwas kühler gebrütet werden und dann auch später schlüpfen. Experten empfehlen daher bei Flächenbrütern alle zwei Tage die am Rand liegenden Eier nach innen und die inneren Eier nach außen zu legen.

Teilweise kommt es auch bei älteren Bruteiern, die nicht ideal gelagert wurden, vor, dass Küken unterschiedlich schlüpfen.