Eigenmischung - Hühnerfutter selber mischen

Futtertipps
Hühnerfutter selber mischen

Damit ein Huhn wie gewünscht Eier legen kann, müssen Sie dafür sorgen, dass es ausreichend Futter bekommt. Hühnerfutter selber mischen als Alternative zu gekauftem Futter empfiehlt sich. Wie Sie Hühnerfutter mischen und was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Hühnerfutter selber mischen – darauf kommt es an:

Es gibt zwei Faktoren, die Sie beachten sollten, wenn Sie Hühnerfutter selber mischen:

  1. Ein ausgewogenes Verhältnis aller Nährstoffe
  2. Die Form

Hühner gehören nicht zu den Lebewesen, die ihr Futter nach dem Geschmack auswählen. Vielmehr entscheiden sie anhand der Form, ob sie das Futter mögen oder nicht. Hühner picken gern, sodass Sie davon ausgehen können, das Körner das Futtermittel Nummer eins sind.

Ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis zu finden, erweist sich als deutlich schwieriger. Wenn Ihre Hühner im Garten unterwegs sind und dort bereits zahlreiche Nährstoffe in Form von Pflanzen aufnehmen, gilt es, diese Menge entsprechend bei der Futtermischung abzuziehen.

Hühnerfutter selber mischen: die Rezeptur

Hühner mit ausreichend Auslauf werden in der Regel genug frisches Grün sowie Insekten aufnehmen. Der Anteil an Protein ist somit bereits gut gedeckt. Zufüttern können Sie daher beispielsweise mit den folgenden Mischungen:

Futter für Legehennen (ergibt 2,3 kg Futter)

  • 2000 g Legemehl
  • 100 g Hafer (alternativ Weizen)
  • 200 g Geflügelfutter

Reicht für ca. acht bis zehn Fütterungen einer Henne. Frisches Futter muss hinzugegeben werden.

Futter für Zwerghühner (ergibt 1,0 kg Futter)

  • 400 g Weizen
  • 200 g Gerste
  • 100 g gehackter Mais
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g geröstete Haferflocken
  • 100 g gehackte Erdnüsse

Ergibt ca. zehn Einheiten Hühnerfutter pro Zwerghuhn. Muschelgrit, Legekorn (bei Legehennen) und frisches Grün sollten zusätzlich gefüttert werden.

Die Aufteilung der Nährstoffe

Die Nährstoffverteilung sollte im Idealfall folgendermaßen aussehen:

  • 60 Prozent Kohlenhydrate (beispielsweise durch Getreide)
  • 20 Prozent pflanzliches Eiweiß
  • 10 Prozent tierisches Eiweiß (beispielsweise durch Milchprodukte)
  • 10 Prozent Fett (aus Öl)

Hinzu kommen täglich

  • Mineralstoffe (in Form von Kalk)
  • Vitamine und Spurenelemente aus Gras und anderem frischen Grün
  • Kleie