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Ideale Beleuchtung im Hühnerstall

Beleuchtung im Hühnerstall

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Wie für uns Menschen, ist auch für die Hühner Tageslicht absolut wichtig. Es unterstützt die Gesundheit und trägt zum allgemeinen Wohlbefinden der Hennen bei. Eine Beleuchtung im Hühnerstall ist daher unerlässlich.

Gerade in den Wintermonaten kann es jedoch vorkommen, dass nicht ausreichend Tageslicht zur Verfügung steht, sodass Sie mit künstlichen Leuchtmitteln nachhelfen müssen.

Was es diesbezüglich zu beachten gibt, welche Lichtquellen Sie nutzen können und wie Sie diese am besten in den Hühnerstall integrieren, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Warum ist das Licht im Hühnerstall wichtig?

Die Beleuchtung im Hühnerstall trägt nicht nur dazu bei, dass die Hennen besser Eier legen, auch in den Wintermonaten. Sie benötigen es zudem, um die anfallenden Arbeiten im Hühnerstall zu erledigen.

Eine ausreichende Beleuchtung, die in alle Ecken und Winkel gelangt, ist daher wichtig und sollte bereits bei der Planung des Hühnerstalls bedacht werden.

In folgenden Situationen ist eine Beleuchtung im Hühnerstall besonders wichtig:

  • In der dunklen Jahreszeit, wenn die Tage kürzer sind, sodass nicht ausreichend Tageslicht zur Verfügung steht.
  • Wenn die Hennen vorübergehend im Stall bleiben müssen, weil sie beispielsweise krank sind oder vor der Vogelgrippe und anderen Erkrankungen geschützt werden müssen.
  • Um die Legeleistung der Hennen zu begünstigen. Nur durch eine ausreichende Versorgung mit Tageslicht bildet die Henne das für die Eiproduktion wichtige Vitamin D.
  • Damit Sie im Hühnerstall alle notwendigen Arbeiten problemlos durchführen können.

Bei der Auswahl einer Beleuchtung sollte man auf die Eignung im Außenbereich achten. Die Lampe sollte wasserdicht sein und einen geringen Stromverbrauch haben. Folgende Modelle sind als Beleuchtung im Hühnerstall sehr gut geeignet:

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Die Beleuchtung im Hühnerstall übernimmt zudem verschiedene Aufgaben. Während es tagsüber möglichst hell sein sollte, damit sich die Hennen wohl und fit fühlen, sollte nachts nur gedimmtes oder überhaupt kein Licht eingeschaltet sein. Dies könnte nämlich dazu führen, dass die Hennen sich gegenseitig picken.

Am besten ist es daher, wenn Sie das Licht der jeweiligen Jahreszeit anpassen. Im Winter benötigen die Hennen demzufolge länger Licht im Hühnerstall, während Sie die Lichtleistung und auch die Helligkeit im Sommer drosseln können.

Von natürlichen Lichtquellen profitieren

Würden Sie den Hühnerstall rund um die Uhr mit künstlichem Licht beleuchten, wäre dies mit hohen Stromkosten verbunden.

Damit dies nicht der Fall ist, sollten Sie möglichst viele natürliche Lichtquellen nutzen. Gekaufte Hühnerställe verfügen in der Regel über zahlreiche Fenster und Türen.

Möchten Sie den Hühnerstall selbst bauen, sollten Sie diese gezielt einplanen und lieber ein Fenster zu viel als zu wenig einbauen. Sie können beispielsweise eine teilverglaste Tür verwenden. Es empfiehlt sich, wenn diese im unteren Bereich aus Holz oder Kunststoff besteht, sodass die Hühner nicht versehentlich die Scheibe übersehen und dagegenrennen oder -fliegen.

Statten Sie die Seitenwände mit ausreichend Fenstern aus. Sie sollten jedoch darauf achten, dass sämtliche Fenster im Bedarfsfall abgedunkelt werden können.

Unser Tipp

Möchten Sie beispielsweise aufgrund einer Streitigkeit mit dem Nachbarn erreichen, dass die Hennen im Sommer eher Ruhe im Stall geben, was aufgrund der langen Helligkeit schwer wird, ist es toll, wenn Sie die Fenster abdunkeln können.

Ebenso lassen sich Lichtquellen in das Dach einbauen. Doch auch diese sollten bei Bedarf abgedunkelt werden können, damit die Hühner während der brütenden Sommerhitze in ihrem Hühnerstall nicht überhitzen.

Mögliche Stellen für natürliche Lichtquellen im Hühnerstall:

  • Fenster in den Wänden, die bei Bedarf abgedunkelt werden können
  • Lichtquellen im Dach, die bei Bedarf abgedunkelt werden können
  • Teilverglaste Türen

Mit künstlicher Beleuchtung im Hühnerstall bei Lichtmangel nachhelfen

Künstliche Beleuchtung im Hühnerstall ist immer dann eine gute Idee, wenn die natürlichen Lichtquellen nicht ausreichen. Dies ist beispielsweise während der Wintermonate der Fall, wenn die Sonne zeitig unter- und spät aufgeht.

Bei der Integration künstlicher Lichtquellen sollten Sie jedoch darauf achten, dass diese auf den jeweiligen Zweck abgestimmt werden.

Sie können hierbei zwischen den folgenden künstlichen Beleuchtungen unterscheiden:

  • Arbeitslicht
    Das Arbeitslicht dient dazu, dass Sie alle im Hühnerstall anfallenden Arbeiten problemlos erledigen können. Deshalb sollte es möglichst zentral angebracht werden und den gesamten Stall, einschließlich aller Ecken und Winkel optimal ausleuchten. Das Arbeitslicht sollte möglichst hell sein.
    Wenn Sie keine feste Lichtquelle dieser Art in den Stall einbauen möchten, können Sie sich auch mit einem Baustrahler behelfen, den Sie zum Misten oder zur Reinigung des Stalles aufstellen und danach wieder aus dem Hühnergehege entfernen.
  • Fresslicht
    Das Fresslicht dient lediglich dazu, dass die Hühner ihre Futter- und Wasserstellen finden. Es muss daher nicht besonders hell sein, sollte jedoch die gesamte Futterstelle ausleuchten.
  • Licht zur Unterstützung der Legeleistung im Winter
    Da das Legelicht das Tageslicht imitieren soll, darf es ruhig hell sein.
    Sicherlich ist Ihnen bereits aufgefallen, dass Hühner in den Sommermonaten deutlich mehr Eier legen als im Winter. Dies hängt vor allem mit den kurzen Tagen zusammen. Die Sonne geht später auf und eher unter. Die Dunkelphasen erhöhen sich deutlich. Doch die Hennen brauchen Licht zum Eierlegen. Deshalb sollten sie rund 14 Stunden täglich von einer ausreichenden Lichtzufuhr profitieren, auch im Winter.
    Sobald sich die Tage verkürzen, sollten Sie das Kunstlicht hinzuschalten. Am besten verändern Sie die Beleuchtung wöchentlich, um die jeweiligen Abweichungen auszugleichen.
    Schalten Sie das Kunstlicht im Winter lange vor der aufgehenden Sonne ein und lassen Sie es mehrere Stunden, nachdem die Sonne bereits untergegangen ist, weiterbrennen, damit die Hennen entspannt legen können.

Wie sinnvoll ist dimmbares Licht?

Wenn Sie die Hühner während der Winterzeit mit zusätzlichem Licht beim Eierlegen unterstützen möchten, sollten Sie darauf achten, dass die Hennen von der größten Sicherheit profitieren.

Dimmbares Licht im Hühnerstall ist daher dringend zu empfehlen, denn es bietet einen entscheidenden Vorteil: es wird langsam dunkler, sodass die Hühner merken, wann es Zeit ist, sich auf den Sitzstangen einzufinden. Sie werden auf diese Weise nicht von der Dunkelheit überrascht.

Damit Sie den Dimmer morgens und abends nicht per Hand bedienen müssen, können Sie Produkte mit integrierter Zeitschaltuhr verwenden.

Unser Tipp

Als günstige Möglichkeit und „Dimmerersatz“ kann man auch einfach eine zweite Leuche verwenden. Eine sehr kleine Lichtquelle (ca. 1 Watt), die dann 15 Minuten länger brennt als das Hauptlicht. Dies kann man mit zwei Zeitschaltuhren einfach umsetzen. Die Hühner haben dann die Möglichkeit noch in Ruhe den Schlafplatz aufzusuchen wenn das Hauptlicht ausschaltet.

Geringer Stromverbrauch durch LED Beleuchtung im Hühnerstall

Herkömmliche Glühbirnen werden auf dem Markt nicht mehr angeboten. Sie wurden durch Energiesparlampen ersetzt. Doch auch diese Energiesparlampen haben im Vergleich zur LED Lampe einen deutlich höheren Stromverbrauch.

Unser Tipp

Wenn Sie ein Leuchtmittel suchen, welches eine lange Lebensdauer hat und gleichzeitig so wenig Stromkosten wie möglich verursacht, ist die LED Beleuchtung für den Hühnerstall die perfekte Lösung.

Im Vergleich zu einer herkömmlichen Energiesparlampe, die eine Lebensdauer von ca. 15.000 Stunden hat, schaffen es LED-Lampen auf 20.000 bis hin zu 50.000 Stunden.

Kein Strom im Hühnerstall: Welche Alternativen gibt es?

Wenn Sie keinen Strom in Ihrem Hühnerstall verlegt haben, können Sie auf die drei folgenden Methoden zurückgreifen:

  1. Solarleuchten, die Sie im Tageslicht aufladen und bei eintretender Dunkelheit im Stall aufstellen können
  2. Batteriebetriebene LED-Kerzen mit einer ausreichend guten Leuchtkraft
  3. Verwendung einer Kabellampe in Kombination mit einer Kabeltrommel, sodass Sie das Stromkabel außerhalb des Stalles einstecken können

Natürlich kann man von batteribetriebenen Leuchten oder Solarleuchten nicht die Helligkeit erwarten, die eine Beleuchtung mit Netzanschluss bietet. Folgende Modelle sind trotzdem ganz brauchbar und erfüllen den Zweck zur kurzzeitigen Beleuchtung um die Hühner zu füttern oder den Hühnern etwas Licht zur Futteraufnahme zu bieten:

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Art: Batteriebetriebene Leuchte
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Helligkeit: 1500 Lumen
Art: Solarleuchte (mit Batteriespeicher)
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Echte Kerzen sollten Sie aus brandschutztechnischen Gründen nicht verwenden, denn diese können für die Hühner sehr gefährlich werden.