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Puten im Winter halten

Puten im Winter - Vertragen Puten Kälte?

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Die meisten alten Putenrassen sind überaus robust und haben demzufolge kein Problem, selbst bei kalten Temperaturen im Freien zu bleiben. Dennoch sollten Sie ihnen einen gemütlichen Stall anbieten, in dem sie sich von zu kalten Temperaturen erholen können.

Dürfen Puten im Winter in den Auslauf?

Puten haben von Natur aus ein dichtes Gefieder und sie sind es gewöhnt, in der Natur zu leben. Schließlich handelt es sich ursprünglich um Wildtiere.

Puten in der Natur

Allerdings gibt es einige neue Züchtungen, die den knackigen Temperaturen im Winter nicht ohne Weiteres standhalten können. Sie dürfen zwar tagsüber ins Freie, sollten aber auch die Gelegenheit bekommen, sich im Stall aufzuwärmen.

Ein großzügiger Putenstall für den Winter

Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, einen Stall für die Puten zu errichten. Dies hat den Vorteil, dass die Tiere sofort in Sicherheit gebracht werden können, wenn wieder eine Geflügelgrippe oder ähnliches ausbricht.

Und wenn der Stall schon einmal da ist, sollte er auch optimal auf den Winter vorbereitet werden, damit die Puten ideale Voraussetzungen vorfinden und sich gerne im Stall aufhalten.

Wie warm muss es im Putenstall sein?

Wie erwähnt, werden kalte Temperaturen die Puten kaum beeinträchtigen. Deshalb muss der Putenstall für den Winter auch nicht extrem gedämmt werden.

Was Sie jedoch vermeiden sollten, ist Zugluft. Diese kann dazu führen, dass sich die Puten erkälten.

Handelt es sich um einen sehr kalten Winter, was in Deutschland praktisch nie vorkommt, können Sie jedoch eine Wärmelampe oder eine Heizung in den Stall integrieren, damit sich die Puten gelegentlich aufwärmen können. Sie werden das genießen.

Richten Sie den Stall optimal ein

Diese Bereiche benötigen Puten in ihrem Stall:

  • Schlafbereich
  • Futter- und Wasserplatz
  • Sandbad

Der Schlafbereich

Da die Tiere auf Sitzstangen schlafen, sollten Sie diese optimal integrieren. Wichtig ist, dass für alle Puten ausreichend Sitzstangen zur Verfügung stehen. Zu viel Platz auf der Stange ist jedoch nicht sinnvoll. Ist der Platz ausreichend, aber beschränkt, hat dies den Vorteil, dass die Tiere auf der Stange näher zusammenrücken und sich hierdurch gegenseitig wärmen.

Der Futter- und Wasserplatz

Der Futter- und Wasserbereich sollte jederzeit zugänglich sein. Sorgen Sie dafür, dass das Wasser nicht einfriert oder tauschen Sie es regelmäßig aus. Frisches Wasser ist für die Puten überlebenswichtig! Halten Sie den Wasser- und Futterbereich zudem sauber.

Das Sandbad

Wenn die Puten im Winter selten rausgehen oder der Boden gefroren ist, werden sie es schwer haben, einen geeigneten Ort für die Gefiederpflege zu finden. In diesem Fall sollten Sie ein Sandbad in den Stall integrieren.

Dieses muss nicht besonders groß sein. Ein kleiner Sandkasten reicht beispielsweise aus, um die Puten glücklich zu machen. Auch in Zeiten, in denen die Puten nicht aus dem Stall gelassen werden dürfen, sollte unbedingt ein Sandbad vorhanden sein. Lüften Sie den Stall jedoch regelmäßig gut durch, um die Staubbelastung zu minimieren.

Da die Puten normalerweise nur einmal pro Jahr brüten, und zwar in der Zeit von April bis Mai, und da sie ihre Nester in der Regel im Freien anlegen, müssen Sie für den Winter keine Nistkästen in den Stall integrieren.

Wählen Sie eine wärmende Einstreu

Um sich warmzuhalten kuscheln sich manche Puten gern in die Einstreu. Am besten verwenden Sie eine Kombination aus Holzspänen und Stroh. Die untere Schicht aus Spänen saugt Urin auf und die obere Schicht aus Stroh hält die Puten optimal warm.

Wichtig ist, dass Sie die Einstreu täglich säubern und einmal pro Woche neue Einstreu in den Stall hineingeben.

Im Winter brauchen die Puten mehr Licht

Zu wenig Licht vermiest die Stimmung. Wahrscheinlich kennen Sie dies von sich selbst. Sobald es draußen kalt und nass ist, werden wir kaum noch wach und bekommen mitunter sogar eine Depression. Das Winterwetter kann sich auch auf die Stimmung der Puten negativ auswirken. Deshalb sollten Sie für den Winter einige zusätzliche Lichtquellen in den Stall integrieren. Tageslicht reicht nicht aus, selbst wenn der Stall über viele Fenster verfügt. Schließlich wird es im Winter spät hell und zeitig dunkel.

Bieten Sie Ihren Puten im Winter hochwertiges Futter an

Im Sommer, wenn die Puten den ganzen Tag über im Freilauf sind, werden sie sich selbst mit ausreichend Futter versorgen, sodass Sie höchstens einen kleinen Teil zufüttern müssen. Sie fressen Grünfutter und Insekten.

Im Winter kommen diese beiden Dinge jedoch nicht vor. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie Ihren Puten im Winter hochwertiges Futter anbieten, welches sie mit allen wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen und Nährstoffen versorgt.

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Zusammensetzung: Sojaextraktionsschrot, dampferhitzt 35,9%, Mais, geschrotet 20,8%, Weizen 15,0%, Sojabohnen, dampferhitzt 8,0%, Weizen, aufgeschlossen 5,0%, Sorghum 3,0%, Gerste, aufgeschlossen 2,5%…

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Das Winterfutter sollte aus energiereichem Getreide, frischem Gemüse und Obst sowie einem hohen Eiweißanteil bestehen. Schließlich müssen die Insekten, die eine natürliche Proteinquelle darstellen, adäquat ersetzt werden. Sie können im Winter beispielsweise Eier, Quark oder Naturjoghurt verfüttern. Als zusätzliche Energiequelle eignen sich neben Getreide auch gekochte Kartoffeln.

Häufige Fragen zum Thema Puten halten