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Hühnerrasse Zwerg-Wyandotten

Zwerg Wyandotten
Entwicklung der Rasse Zwerg Wyandotten

Als verzwergte Rasse können sich die Zwerg-Wyandotten zum asiatischen Typ der Haushühner rechnen. Es lässt sich heute nicht mehr genau sagen, welche Rassen in die ersten Farbschläge der Zwerg-Wyandotten einflossen. Es wird vermutet, dass auch Hamburger Goldsprenkel, Zwerg-Cochin, Bantam oder Landzwerghühner eingekreuzt wurden. Für die verschiedenen Farbschläge, die im Laufe der Zeit entstanden, wurden einige weitere Rassen eingekreuzt. In den USA mit den riesigen Flächen und dem Bedarf an Eiern und Fleisch waren die großen Wyandotten gewiss gefragter, als die verzwergte Form, die jedoch in der alten Welt mit Eifer weiter gezüchtet wurde. Deswegen gibt es heute bereits ca. 30 Farbschläge dieser Zwerghuhnrasse.

Damit, dass in Deutschland verschiedene Züchter Gefallen an den Zwerg-Wyandotten fanden, wurden von 1906 bis 1921 in nur 15 Jahren direkt mehrere Farbschläge erzüchtet. In diesen Jahren wurden z.B. die schwarzen, gestreiften und gold-schwarzgesäumten erzüchtet. Auch die silber-schwarzgesäumten und gelben gehen auf diese Zeit zurück. Die weißen gab es schon 1912 in England. Die bunten wurden 1973, die kennfarbigen und gelb-weißgesperberten 1980 erzüchtet. Die weiß-blaucolumbia gab es bereits in Dänemark und Holland, sie wurden 1992 in Deutschland standardisiert. Recht junge Farbschläge sind gelb-blaucolumbia und lachsfarbig.

Die weißen nehmen inzwischen einen besonderen Platz ein, da sie als durchgezüchteter Farbschlag dem allgemeinen Züchterwunsch am ehesten entsprechen und fast als formvollendet gelten können.

Die Zwerg-Wyandotten werden in verschiedenen Ländern gewissenhaft gezüchtet, womit es im allgemeinen oder auch für einzelne Farbschläge in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Zuchtstandards gibt. Der weiße Farbschlag hat in Deutschland einen höheren Stand und eine andere Schwanzform als in den Niederlanden, wo eher die US Linie verfolgt wird.

Heutige Bedeutung der Zwerg-Wyandotten Hühner

Nicht allein in Deutschland sind Zwerg-Wyandotten eine der beliebtesten Zwerghuhnrassen überhaupt. Gibt es von anderen Rassen nur tausende oder noch weniger Exemplare, die für die Zucht taugen und bei Züchtern gezählt werden, so sind es bei Zwerg-Wyandotten zehntausende. Das ergeben zumindest die Zahlen der TGRDEU.

Zwerghühner können durchaus gute Futterverwerter sein, sie haben jedoch kleinere Eier und weniger Fleischansatz als Großrassen. Sie sind wirtschaftlich unbedeutend, das gilt auch für die Zwerg-Wyandotten. Wer hingegen ein paar zahme Familienhühner oder interessante Ausstellungshühner sucht, der macht mit diesem leicht zu haltenden Rassehuhn alles richtig. Zwerg-Wyandotten sind sehr friedlich, werden schnell zahm, laufen nicht weit weg und brüten sehr zuverlässig. Für Hobbyhalter, Familien, Selbstversorger, Züchter und Aussteller sind Zwerg-Wyandotten damit sehr interessante Zwerghühner, die auf jeder gemischten Hühnerausstellung vertreten sind. Deswegen finden sich immer auch Züchter in der näheren Umgebung, die einem einige Tiere oder Bruteier verkaufen können.

Zuchtbemühungen und Maßnahmen zum Rassenerhalt

Die Zwerg-Wyandotten sind in Deutschland sehr beliebt, dennoch hat sich ihr Bestand laut der „Zentralen Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland“ von 2000 bis 2016 fast halbiert. Von 46.353 Hennen und 10814 Hähnen ging es ab 2005 anhaltend abwärts auf 23.857 Hennen und 6159 Hähnen als gezählte Zuchttiere bei 3183 Züchtern. Dieser Abwärtstrend ist also im Jahr 2016 noch nicht gebrochen. Im Vergleich zu anderen Hühnerrassen sind diese Zahlen, die noch auf 29 Farbschläge aufgeteilt werden, ein Traum. Zehn Farbschläge kommen jeweils auf über 1000 Zuchttiere, einer liegt bei unter 100. Es gibt andere Hühnerrassen, wo alle Farbschläge zusammen in Deutschland nicht über 1000 Zuchttiere kommen.

Allein in Deutschland entstanden im Laufe der Zeit neun Sondervereine, die sich den Zwerg-Wyandotten oder einzelnen Farbschlägen dieser Zwerghühner annehmen. Der erste dieser Sondervereine geht auf das Jahr 1957 zurück. Andere Rassen werden teils mit mehreren in einem einzigen Sonderverein erfasst. In Deutschland ist man damit noch immer weit davon entfernt, für Zwerg-Wyandotten den Notstand ausrufen zu müssen, die Abwärtsentwicklung bei den Zuchttier-Beständen ist jedoch alarmierend.

Auch in anderen Ländern werden Zwerg-Wyandotten professionell gezüchtet und erhalten. Diese Zwerghühner findet man inzwischen in jedem Land oder jeder Region, in der Hühner gezielt gezüchtet werden.

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