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Welsumer
Entwicklung der Rasse Welsumer

Es war ab Mitte des 18ten Jahrhundert die Zeit, als das Hühnerzüchten in Mode kam, da über die Schifffahrt viele neue Rassen nach Europa kamen. Gerade die asiatischen Hühner sind schwer, ruhig und bieten hochwertiges Fleisch. Aus diesen Gründen haben sich in Welsum verschiedene Rassen vorgefunden und wurden gekreuzt. Diese rasselosen Hühner mit Landhuhncharakter wurden als Ausgangsbasis mit anderen Hühnerrassen weiter gezüchtet. Dabei gab es unzählige Farbschläge oder auch Exemplare mit 5 Zehen.

Rassenmix Welsumer

Rassen, die in die Welsumer einflossen oder flüchtig eingekreuzt wurden, sind Orpingtons, Malaien, Brahma, Leghorn, Wyandotten, rebhuhnfarbige Cochin, Faverollos oder für den ursprünglichen Farbschlag Italiener, Dorkings, Rohdeländer und auch einige Kämpferrassen. Barnevelder und Rhodeländer haben im Welsumer Huhn mehr Gewicht, als andere Hühnerrassen.

Die gezielte Zucht

Von einer gezielten Zucht kann ab 1911 gesprochen werden. Im Jahr 1924 wurden die Welsumer verfrüht in den niederländischen Rassestandard aufgenommen. Die Züchter wussten bereits, wo sie hinwollten, hatten dieses Ziel jedoch noch nicht ganz erreicht. Somit stabilisierten sie den Bestand innerhalb von fünf weiteren Jahren.

Die Welsumer sind jedoch bereits 1924 nach Deutschland gelangt und hier ab 1925 auf Hühnerausstellungen zu sehen. In Deutschland wurde zugleich der orangene Farbschlag erzüchtet. In den Niederlanden ist weiterhin nur der Farbschlag rost-rebhuhnfarbig anerkannt, der Ur-Farbschlag der Welsumer Hühner.

Die frühe Verbreitung ist zumindest dafür mitverantwortlich, dass die Welsumer in den Niederlanden einen glockenförmigen und in Deutschland einen etwas länger gestreckten Walzen-Körperbau haben.

In England waren zu der Zeit braune Eier gefragt, womit das Welsumer hier bereits 1930 im Rassestandard aufgenommen wurde. Diese junge Hühnerrasse konnte sich schnell über weite Landteile verbreiten und ist inzwischen weltweit anzutreffen.

Heutige Bedeutung der Welsumer

Gute Hennen kommen auf 160 Eier im Jahr, die bis 90 Gramm schwer werden können. Zugleich handelt es sich um gute Tafelhühner. Bei den industriell genutzten Hybriden kommen sie gegenwärtig nicht mit. Dennoch lohnt die Erhaltungszucht, um Welsumer in künftige Hühnerrassen oder Hybriden einfließen zu lassen.

Aber auch in der heutigen Zeit handelt es sich um sehr gute Hühner für Privatpersonen. Diese können sich dank der pflegeleichten und emsig nach Futter suchenden Welsumer selber mit Eiern und Fleisch versorgen. Zugleich handelt es sich um friedliche, zutrauliche und robuste Hühner, die selbst im Winter ein paar Eier legen und sich sehr gut mit Kindern verstehen werden. Weiterhin sind es sehr schöne Hühner. Der urtypische rost-rebhuhnfarbige Farbschlag bringt sehr schön gezeichnete „Hof-Hähne“ hervor, wobei die Hennen etwas gewöhnlicher gezeichnet sind.

Zuchtbemühungen und Maßnahmen zum Rassenerhalt

Mit den 1924 formulierten Rassestandards wurde in den Niederlanden zugleich mit der Erhaltungszucht begonnen. Das Welsumer breitete sich schnell über die Grenzen Hollands hinweg aus. Damit wird es in verschiedenen Ländern im Rassestandard aufgenommen und sehr gezielt erhalten.

In Deutschland gibt es den Sonderverein der Welsumer und Zwerg Welsumer Züchter Deutschland. Dieser Verein ist so groß, dass er sich wiederum in Bezirke unterteilt, die im Bezirk einen eigenen Vorstand haben. Nicht nur in Deutschland ist die Rassebeschreibung für die einzelnen Farbschläge umfangreich, womit Welsumer sehr genau auf „Linie“ erhalten bleiben.

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