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Nackthalshühner
Zuchtziele der Nackthalshühner

Die Nackthalshühner sind ein mittelhoch gestellter und kräftiger Landhuhnschlag. Von der Seite betrachtet ergibt der walzenförmige Körper ein nach hinten geneigtes Rechteck. Dieses bildet ein Verhältnis von 1:2. Namensgebend sind der federlose, leicht im S geformte Hals und Kropf mit roter Hautfarbe, der bei Hennen etwas blasser ausfallen kann. Kleine Federchen an der Vorderseite vom Hals gelten nicht als grobe Fehler. Auch der Brustkiel bleibt federfrei. Den Kopf ziert jedoch ein optisch interessant wirkender Schopf von nach hinten spitz zulaufender Federchen. Der nackte Hals und der Kropf sollen eine glatte und damit möglichst faltenfreie Haut aufweisen.

Für alle Farbschläge werden ein roter Einfachkamm und roter Rosenkamm anerkannt. Der mehrfach gezackte Einfachkamm wäre von kleiner bis mittlerer Größe, der seltenere Rosenkamm deutlich kleiner. In beiden Fällen sind die roten Kehllappen von feinem Gewebe und mittlerer Größe. Die kleinen roten Ohrlappen kommen deswegen und wegen dem roten, unbefiederten Gesicht optisch kaum zur Geltung. Unter den Augen bilden sich doch ein paar kleine Federchen. Die Hennen haben Kamm und Kehllappen kleiner ausgebildet. Im Vergleich zu Hennen anderer Rassen können die Kehllappen jedoch groß sein. Je nach Farbschlag sind die Augen orangerot oder dunkelrot. Der Schnabel soll im Farbton zu den feinknochigen, mittellangen sowie federfreien Läufen passen. Die gut gespreizten Zehen sind mittellang. Die schwarzen und gesperberten Farbschläge haben gelbe bis hornfarbene Füße und Schnäbel. Die weißen Nackthalshühner haben hingegen gelbe oder weiße Läufe und Schnäbel.

Der Rücken von mittlerer Länge soll sich nach hinten verjüngen. Die breiten Schultern kommen wegen dem nicht vorhandenen Halsbehang optisch besser zu Geltung. Die Flügel liegen stramm an. Der Sattel bildet lange Behangfedern ohne Polsterung. Der Hahn entwickelt einen mittellangen Schwanz mit voller, sowie stark gekrümmter Besichelung und trägt diesen gespreizt, aber nicht zu steil nach oben gewinkelt. Die Haupt- und Nebensicheln der Hähne sind sehr breit. Der Schwanz der Henne ist nur etwas kürzer und wirkt gerade und leicht nach oben weisend, da die Federn nicht nach hinten herabhängen.

Der Bauch der Nackthalshühner soll im Idealfall breit und gut entwickelt sein. Die Schenkel sind nach außen befiedert, zur Innenseite muss eine kleine dreieckige Fläche frei von Federn bleiben.

Eine weitere Besonderheit vom Nackthalshuhn ist, dass der Körper nur streifenweise befiedert ist. Diese bedecken dennoch den ganzen Körper abgesehen vom Hals, Kropf, den Läufen und dem Gesicht. Die Federn sollen straff anliegen. Auf der Brust zwischen dem Übergang vom befiederten Teil zur nackten Haut kann es gelegentlich einen kleinen Federbüschel geben. Die Hennen tragen ihren Körper waagerechter als die Hähne. Diese nehmen eine leicht aufgerichtete Haltung mit leicht abfallender Rückenlinie ein.

Die einfarbigen Farbschläge sind bei Hahn und Henne einfarbig oder überwiegend einfarbig mit einigen dunkleren bis schwarzen Federn zum Schwanz oder in den Schwingen. Die gesperberten und wildbraunen Farbschläge weisen in der Zeichnung zwischen Hahn und Henne größere Unterschiede auf. Bei den schwarz-weißgescheckten Nackthalshühnern sind die Federn schwarz mit weißem Tupfen.

Derzeitige Farbschläge für die Nackthalshühner:

  • schwarz
  • weiß
  • blau
  • rot
  • gelb
  • gesperbert
  • wildbraun
  • schwarz weißgescheckt
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