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Marans
Zuchtziele der Marans

Die Heimatländer der Marans sind zuerst Frankreich, danach England. Es werden zwei Linien gezüchtet, die sich nur in einigen Details wie den Federfüßen oder Farbschlägen unterscheiden.

In Deutschland wurde als Sonderverein der Marans Club am 05.09.1988 gegründet. Nicht nur seine Namensgebung lehnt an den Mutterverein in Frankreich an. Genau wie in Frankreich wird auch in Deutschland zuerst einmal auf eine gute Legeleistung und rotbraune oder dunkelbraune schwere Eier gezüchtet. Erst danach werden die weiteren Merkmale der Marans berücksichtigt. Hatte der Verein bei seiner Gründung nur 24 Mitglieder, so sind es um das Jahr 2016 herum rund 100 Marans-Züchter. Im Jahr 2016 sind in Deutschland bei der Großform sechs und bei den Zwergen zwei Farbschläge anerkannt, für die in Deutschland eine Erhaltungszucht betrieben wird.

Als Hühnerrasse wurden Marans in Deutschland erst 1979 anerkannt. Meist werden in Deutschland die Farbschläge schwarz-kupfer und gold-gesperbert gehalten.

Bekannte Farbschläge, die jedoch nicht in jedem Land, in dem Marans als Rasse bekannt sind, auch anerkannt werden, sind folgende:

  • schwarz-kupfer
  • schwarz-silber
  • gold/weizenfarbig
  • gesperbert
  • weiß-kupfer
  • blau-kupfer
  • schwarz
  • columbia
  • weiß

Zuchtziele und Erscheinung

Diese französischen Landhühner sind eine robuste und kräftige Rasse mit lang gestrecktem Körper. Der Rumpf ist breit, tief, gut abgerundet und nicht plump. Marans bilden eine leicht abfallende Haltung aus. Der Rücken bildet keine Polster, die breiten Schultern sind hoch angesetzt und ebenfalls gerundet. Bei den französischen Marans sind die Läufe und Außenzehen leicht befiedert. Die englischen Marans sind etwas gedrungener und haben nackte Läufe. Die Läufe sind häufig matt grau, sollen jedoch fleischfarben erscheinen.

Der Hahn soll 3,5 bis 4, die Henne 2,6 bis 3,2 Kilo wiegen. Das Gefieder liegt straff an. Marans können gut fliegen, selbst wenn ihnen die Schwungfedern etwas gestutzt werden.

Die Gesichter dieser Hühner sind je nach Farbschlag oder Geschlecht rot, glatt oder mit kleinen Federn besetzt. Marans Hähne bilden einen großen Kamm, große Kehl- und Ohrlappen in satt roter Farbe aus. Der Einfachkamm soll möglichst nur viermal gezackt sein, bis sechs Zacken ist jedoch normal. Bei den Hennen sind diese Merkmale deutlich kleiner ausgebildet. Weiterhin zeichnen die Hähne gerade am Hals und dem Sattel die Zeichnung deutlicher. Die Hennen haben einen halbhoch getragenen geraden Schwanz, bei den Hähnen ist dieser im Volumen kaum größer, die Sicheln biegen sich zu den Enden jedoch ein wenig runter.

Das waren jetzt die äußerlichen Merkmale, die erst an zweiter Stelle in der Zucht kommen. Marans sollen als frühreifes Huhn rasch wachsen und schnell mit dem Legen beginnen. Entscheidender als die Jahresleistung oder das Gewicht vom Tafelhuhn ist jedoch die Farbe der möglichst schweren Eier. Diese und die Legeleistung stehen in der Zucht an erster Stelle. Die schweren Eier mit dicker Schale haben möglichst dunkel zu wirken. Je nach Zuchtlinie sind die Eier dabei rotbraun, kastanienbraun, rostbraun, dunkel braun oder schokoladenbraun und leider zum Ende der Legesaison oder bei älteren Hennen auch hell braun. Diese Eier sind das entscheidende Merkmal der Marans, wegen dem sie sich einst bei vielen Züchtern durchsetzten und noch heute beliebt sind.

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