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Marans
Entwicklung der Rasse Marans

Von einer gezielten Zucht kann frühestens ab dem Jahr 1876 die Rede sein, als Geoffrey Saint Hilaire und Foucault Croad-Langschan-Hühner in die Region importierten, die von den hiesigen Haltern schnell angenommen wurden. Diese Croad-Langschans kreuzten sich mit den heimischen Landhühnern. Weiterhin wurden Faverolles, Mechelner, Amrocks, Barred Rocks, Brakeln, Gatinaise und weitere Hühnerrassen wenigstens flüchtig in die Marans eingekreuzt. Auch wenn der Durchbruch später kam, bemerkte man diese Hühner in der Gegend um Marans bereits und erkannte ihre Qualitäten.

Erst 1914 wurden die ersten Marans als „Huhn aus der Gegend“ auf einer Ausstellung vorgestellt. Wichtiger war die Vorstellung gesperberter Marans im Jahre 1921 durch Frau Rousseau in La Rochelle. Hier war der Chefredakteur „der französischen Geflügelzüchter“ Zeitung anwesend, der am Farbschlag Gefallen fand und in den folgenden Jahren immer wieder Artikel über die Marans herausbrachte.

Daraufhin wurde im Auniser und Saintonger Geflügelzüchterverein im Jahr 1929 erst eine Marans Abteilung und im September des gleichen Jahres ein Verein gegründet. Die Marans wurden für regionale Geflügelausstellungen zu gelassen. Es begann eine professionelle Zucht der Marans, die in ihren Eigenschaften gefestigt werden sollten.

Zugleich wurden im Jahr 1929 schwarze, weiße, hermelinhalsige und gesperberte Marans durch Lord Greenway nach England gebracht und als englische Linie weiter gezüchtet. Lord Greenway fand an den gesperberten Gefallen und züchtete nur diese in den Farbschlägen dunkelhalsig, silberhalsig und goldhalsig. Nach 15 Jahren waren diese Hühner etwas kleiner, hatten nackte Füße, legten aber 200 braune Eier im Jahr.

Ab dem Jahr 1930 wurden in Frankreich 100 Höfe besucht, um die dortigen Marans zu begutachten. Bereits im Jahr 1931 konnte für die SCAF, den zentralen Geflügelzüchterverein Frankreichs, ein Rassestandard aufgenommen werden. Mit diesem Schritt verbreiteten sich die Marans in ganz Frankreich und über dessen Grenzen hinaus.

Der zweite Weltkrieg war für die Maranszucht ein herber Rückschlag, mit dem die Zuchterfolge bis zum Stand von 1929 verloren gingen. Es gab jedoch genügend Züchter, die sich der Marans annahmen. Dabei musste jedoch um einige Farbschläge gekämpft werden, nicht jeder Zuchtversuch gelang.

Bei der gezielten Züchtung der Marans ging und geht es in Frankreich vordergründig immer um die schweren, satt braunen Eier. Alle anderen Merkmale wurden und werden untergeordnet. Diese schweren braunen Eier waren zwischenzeitlich gerade in England sehr gefragt und wurden sogar von Frankreich nach England verschifft.

Heutige Bedeutung der Marans

Als junges Rassehuhn legen Marans ca. 180 schwere und satt braune oder auch rötlich braune Eier. Die Hennen eignen sich zudem hervorragend als Tafelhuhn und sind gute Futterverwerter. Bei modernen Hybriden kommen sie natürlich nicht mit. Für den Selbstversorger oder kleinen Hobbyzüchter sind Marans jedoch sehr geeignete Hühner. Sie scharren gerne in der Freihaltung und kommen auch neugierig auf die Menschen zu, lassen sich jedoch nicht anfassen.

Es sind also Selbstversorger, Liebhaber und Erhaltungszüchter, die sich noch heute für die Marans interessieren. Diese Hühnerrasse kann immerhin für die Erzüchtung neuer Hühnerrassen noch interessant werden, wenn diese wiederum schwere braune Eier legen sollen.

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