Lakenfelder
Zuchtziele der Lakenfelder

Das Lakenfelder Huhn soll ein federloses rotes Gesicht haben. Vom Kopf bis zum Hals sowie die Schwanzfedern sollen tief schwarz erscheinen. Der Gesamte Rumpf samt Sattel hingegen hat in Weiß zu leuchten. Da die Lakenfelder aus den Totlegern, die zu den Sprenkelhühnern gehören, hervorgezüchtet wurde, sind noch immer viele Lakenfelder alles andere als weiß. Der Rumpf oder Sattel ist bei vielen Exemplaren immer noch gesprenkelt. Genau diese Exemplare eignen sich nicht für die weitere Zucht.

Das Lakenfelder gehört wie die Totleger zu den robusten Landhühnern. Bei den Lakenfeldern ist der Rumpf gestreckt, der Hals mittellang, der Rücken gleichbleibend breit, die Schultern sind breit. Die kräftigen Flügel liegen fest an und sind zur Unterseite schwarz.

Der Hahn trägt die buschigen Schwanzfedern nicht steil aber doch hoch und zumindest etwas höher als die Hennen. Der Bauch der Lakenfelder Hennen ist gut entwickelt und voll. Bei Hahn und Henne steht der Kamm, der beim Hahn mittlere Größe erreicht, bei den Hennen kleiner bleibt und sich hinten ein klein wenig zur Seite neigen darf. Die Ohrscheiben sind klein, weiß und dürfen einen roten Rand haben, mehr jedoch nicht. Auch die Ohrlappen sind weiß. Die Augen sind groß in einem rotbraunen Ton. Die sichtbaren Schenkel sind straff befiedert, die schieferblauen Läufe mittlerer Länge federlos.