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Kopf einer Lachshuhn Henne

Deutsches Lachshuhn
Zuchtziele Deutsches Lachshuhn

Das Deutsche Lachshuhn (Faverolles foncé) wurde als dessen Vorläufer Faverolles in Frankreich (Faverolles claire) einst ausschließlich wegen der Fleischleistung erzüchtet. Wie es aussah, war über Jahrzehnte egal, bis in England mit einer einheitlichen Zucht begonnen und in Deutschland das Deutsche Lachshuhn hervor gezüchtet wurde. Alle drei Linien ähneln sich sehr, bringen jedoch Unterschiede mit, die sich vordergründig in der Zeichnung oder dem Körperbau ausprägen. Demnach sind die englischen Faverolles etwas dunkler gezeichnet und haben das üppigste Gefieder. Die Deutschen Lachshühner drücken ihre Brust weiter heraus sowie die Hähne einen krausen Fleck bilden.

Die gute Fleischleistung und das robuste Wesen sind in allen drei Linien erhalten geblieben. In Deutschland wurde gezielt auf die Zwiehuhn-Eignung als Fleisch- und Legehenne und die schöne Zeichnung hin gearbeitet. Damit ist das Deutsche Lachshuhn ein mittelschweres Zwiehuhn mit einer breiten und weit nach vorne reichenden Brust. In der Seitenansicht bildet der Körper ein waagerechtes Viereck, dessen Hälfte zum Hinterteil etwas tiefer ausgeprägt ist. Diese Körperform unterscheidet sich etwas zu der französischen und englischen Linie. Die englischen Faverolles sind glockenförmiger, die französischen weniger viereckig.

Das Deutsche Lachshuhn hat durchaus ein dichtes Federkleid mit weichen Federn, auch wenn es weniger Dicht wie bei Cochins oder Brahmas ist. Die Federn sitzen jedoch nicht sehr fest in der weißen Haut. Diese Hühner lassen sich schnell rupfen.

Damit es wirklich reinrassige Deutsche Lachshühner sind, müssen die Tiere einen Bart sowie fünf Zehen aufweisen, von denen die Außenzehe befiedert ist. Die fünfte Zehe liegt zugleich getrennt von der vierten und zur Innenseite vom Lauf.

Deutsche Lachshühner sind mittelhohe Hühner mit feinem Knochenbau, kurzem Hals und nicht zu hohen Beinen. Der breite sowie runde Kopf wird von einem kleinen, vier- bis sechsfach gezackten Einfachkamm geziert, das Gesicht ist befiedert. Neben dem dreiteiligen Bart, dessen mittlerer Bereich am längsten ist, tragen die Hennen außerdem eine ausgeprägte Halskrause, die auf die Houdanhühner zurück geht. Die Kehl- und Ohrlappen sollen möglichst klein sein, werden jedoch vom breiten Bart völlig überlagert. Der kleine stehende Einfachkamm ist mehrfach gezackt und beim Hahn erheblich größer ausgeprägt. Der Schnabel ist hell Hornfarben, die schwach befiederten Läufe erscheinen fleischfarben. Die Augen sind bei allen Farbschlägen rot oder leuchtend orange.

Hahn und Henne sind in der Federzeichnung so unterschiedlich, dass Laien sie nicht der gleichen Hühnerrasse zuordnen würden. Die ganzen unteren Partien, die kurzen und stark gebogenen Schwanz-Sicheln, die Brust und der Bart vom Hahn sind schwarz, welches in der Sonne grünlich oder bläulich schimmert. Der Behang am Hals, die seitlichen Nebensicheln, einige Kopffedern sowie Teile vom Flügel sind Elfenbeinfarben. Die obersten Nebensicheln und Teile vom Rücken sind dunkel-lachsfarben, auch messingfarben.

Bei den Hennen geht sozusagen als eine Linie vom Schnabel am Hals hinunter, unter den Flügeln entlang zum kurzen und kompakten Schwanz. Die untere Hälfte ist blass lachsfarben oder eher weiß. Die obere Hälfte ist lachsfarben gezeichnet. Damit ist auch ein schmaler Streifen vom vorderen Hals weiß. Die Hennen wirken etwas gedrungener und haben einen gut entwickelten Legebauch. Der Rumpf wird waagerechter und die Brust etwas tiefer als beim Hahn getragen.

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