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Chabo
Ursprünge der Chabos

Als Urzwerge sind Chabos eine bereits sehr alte Zwerghuhnrasse, die auch „Japanisches Zwerghuhn“ oder in England ursprünglich „Japanese Bantam“ genannt wurde. Die Vorläufer gelangten möglicherweise schon im 7ten Jahrhundert nach Japan und eventuell bereits im 16ten Jahrhundert nach Europa. Die Wurzeln der Chabos gehen in jedem Fall weit zurück. Diese nicht exakt datierbaren Vorläufer stammen vermutlich aus China, möglicherweise auch aus Indonesien oder Vietnam. Andere Hinweise deuten darauf hin, dass die Vorläufer der Chabos erst in der Tokugawa-Periode um 1615 aus der Region „Chamba“, die im heutigen Thailand liegt, nach Japan kam und hier direkt umgezüchtet wurde.

Dieses Zwerghuhn in seiner speziellen Erscheinung geht möglicherweise auf eine spontane Mutation zurück, die im Erscheinen die Grundform mit ganz verschiedenen und wild gemischten Farbmustern mitbrachte.

In Japan wird bereits sehr lange eine eigene Kultur mit dem Hang zur Verzwergung ausgelebt, mit der auch die Chabos hervor gezüchtet wurden. Dabei wurden diese Urzwerge nicht auf allen vier Hauptinseln gleichzeitig oder in gleicher Linie etabliert. Dadurch entstanden schon sehr früh um so mehr Linien.

Inzwischen gibt es sehr viele verschiedene Farbschläge oder andere Besonderheiten, mit denen einzelne Linien der Chabos hervortreten. Es ist die Zwerghuhnrasse mit den weltweit kürzesten Beinen. Die Hähne entfalten mit ihrem steil im Winkel getragenen Schwanz und großem Einfachkamm eine besondere Wirkung. Viele sehen diese Urzwerge und wollen sie spontan selber züchten, wodurch die Rasse profitiert.

Die Japaner gaben diesen Urzwergen ihren Namen deswegen, da Chabos zu Deutsch „die kleine Groteske“ bedeutet. Da diese Hühner sehr kurze Beine haben und deswegen watscheln und auch andere rassetypische Merkmale herausstechen, ist diese Namensgebung sehr passend.