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Das Sandbad ist bereits für Küken wichtig

Auslauf
Das Sandbad sinnvoll anlegen

Hennen sind sehr reinliche Tiere. Anders als wir Menschen, „duschen“ sie jedoch nicht mit Wasser, sondern bevorzugen ein sogenanntes Sandbad. Warum ein Sandbad wichtig ist und was Sie diesbezüglich beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist ein Sandbad?

Als Sandbad beschreibt man es, wenn Hühner – oder auch diverse andere Tiere – sich im Sand wälzen, um ihr Gefieder (oder Fell) zu reinigen. Gleichzeitig erweist sich das Sandbaden für diese Tiere als sehr angenehm, sodass das Wohlbefinden gesteigert werden kann.

Hennen benötigen das Sandbad unbedingt, um sich „waschen“ zu können und sie genießen es sehr, weshalb ein Sandbad in keinem Hühnerstall fehlen sollte.

Ein Sandbad einrichten

Um ein Sandbad im Hühnerstall oder Fraulauf einzurichten, müssen Sie weder viel Zeit und Geld einplanen, noch mit besonderen handwerklichen Fähigkeiten überzeugen. Das gesamte Sandbad ist binnen weniger Minuten problemlos eingerichtet.

Wenn Sie einen Hühnergarten haben, der groß genug ist, können Sie einfach ein entsprechend großes Loch anlegen, welches maximal 30 bis 40 Zentimeter tief sein sollte. Ein Durchmesser von 80 bis 130 Zentimeter reicht aus. Wenn Sie eine sehr große Hühnerherde halten, können Sie es selbstverständlich auch entsprechend größer anlegen.

Heben Sie das Loch nun mit einem Spaten aus und befüllen Sie es mit Sand. Hierfür eignen sich entweder Spielsand oder Quarzsand, denn diese Sorten verfügen über eine sehr feine Körnung, die sich im Gefieder der Hennen angenehm anfühlt und daher sehr beliebt ist.

Damit sich der lockere Boden nicht mit dem Sand vermischt, wenn die Hühner fleißig „umgraben“, können Sie, ehe Sie den Sand in das Loch füllen, auch noch eine etwas stärkere Folie darin auslegen. Diese sorgt auch dafür, das von unten her kein Unkraut durchwächst.

Alternativen zu ausgehobenen Sandbädern

Wenn Sie Ihren Hühnergarten nicht umgraben möchten oder den Auslauf für die Hühner regelmäßig variieren, können Sie auch ein transportables Sandbad anlegen. Diesbezüglich kaufen Sie am besten einfach eine große, witterungsbeständige Kiste, in welche der Sand später eingefüllt wird. Hierzu eignen sich beispielsweise Maurerbottiche, große Pflanzkübel oder Sandkästen.

Hier einige Sandbad-Tipps:

BIG Sand, Wassermuschel

Inhalt: ca. 75-100 KG Sand
Material: Kunststoff

Zu einem sehr günstigen Preis verfügbar. Der kleine Nachteil ist der niedrige nach außen gebogene Rand. Der Sand wird schnell auf dem Sandbad geworden.

Unser Urteil: Gut

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(Bewertungen anderer Käufer und Details ansehen)

Kunststoffwanne Futterwanne 90 Liter

Inhalt: ca. 50 KG Sand
Material: Kunststoff

Für die kleine Hühnergruppe absolut ausreichend. Werden mehr Hühner gehalten ist die Wanne zu klein.

Unser Urteil: Sehr gut

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Plum Kinder gigantischer Sandkasten achteckig

Inhalt: ca. 100-150 KG Sand
Material: Holz

Ein hervorragendes Produkt. Die kleinen Sitzbretter ermöglichen den Hühnern nicht nur einen einfachen Einstieg sondern sorgen auch dafür das der Sand nicht so schnell aus dem Sandbad geworfen wird. Zudem ist Holz ein sehr natürliches Material. Unsere Kaufempfehlung.

Unser Urteil: Hervorragend

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200 Liter Mörtelkübel

Inhalt: ca. 130 KG Sand
Material: Kunststoff

Für die kleinere bis mittlere Hühnerhaltung ist die größe ausreichend, das auch mal 5 Hühner parallel ins Sandbad können. Sehr robust und dauerhaft.

Unser Urteil: Hervorragend

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Den perfekten Standort für das Sandbad finden

Damit die Hennen nahezu das ganze Jahr über im Sand baden können, sollten Sie sich vor dem Anlegen des Sandbades einen geeigneten Standort überlegen.

Dieser ist im besten Fall wind- und regengeschützt und kann sich beispielsweise unter einem Vordach befinden. Befindet sich das Sandbad mitten im Hühnergehege, können Sie dieses auch großzügig überdachen oder zumindest eine Plane darüber spannen, sodass kein Regenwasser eindringt. Dieses würde aus dem Sandbad eine Schlammgrube machen, der die Hennen mit Sicherheit nichts Schönes abgewinnen können.

Sandbad mit Überdachung

Wenn Sie das Sandbad mitten im Garten errichten, sollte sich dieses auch nicht unter einem Baum befinden. Dieser spendet zwar im Sommer Schatten, bringt jedoch auch den Nachteil, dass sich herunterfallendes Laub im Sandbad sammelt.

Am besten wählen Sie eine Standort aus, an dem die Hennen vor Wind und Regen geschützt sind und der sowohl Sonne als auch Schatten ermöglicht.

Was Sie beim Befüllen des Sandbades beachten sollten

Wie erwähnt, eignen sich Quarzsand oder Spielsand hervorragend für die Hennen.

Sie nutzen zum Beheizen Ihrer Wohnung im Winter einen Kamin? Umso besser. Entsorgen Sie die Asche nicht, sondern mischen Sie diese unter den Sand im Sandbad. Die Hennen werden es lieben, denn die Asche tut dem Gefieder besonders gut. Haben Sie keine Angst, dass die Hennen möglicherweise die Reste der Holzkohle aufpicken. Sie erweist sich als hervorragendes Mittel, um die Verdauung der Hühner auf natürliche Art zu fördern.
Außerdem wird das Federkleid durch die Asche besonders sauber.

Wenn Sie im Sommer gern grillen und hierfür richtiges Holz verwenden, können Sie auch dessen Asche in das Sandbad geben. Lediglich die Asche von Grillkohle aus dem Handel sollten Sie nicht verwenden.

Wie die Hennen im Sand baden

Sie werden es lieben, den Hennen bei ihrem Toben im Sand zuzusehen, denn dies bereitet viel Freude. Die Hennen tauchen zum Teil komplett und vergnügt in den Sand ein. Sie spreizen die Flügel ab und tauchen mit dem Kopf in den Sand. Sie rudern dabei kräftig herum und bewegen den ganzen Körper, damit der angenehme Sand wirklich das gesamte Federkleid erreicht und dieses von Schmutz befreit. Je mehr Staub dabei aufkommt, desto besser ist es.
Doch ehe das Vergnügen starten kann, werden die Hennen ihr Sandbad vorbereiten, indem sie ein großes Loch scharren.

Was Sie beim Säubern des Sandbades beachten sollten

Damit die Hennen das Sandbad dauerhaft genießen können, sollten Sie darauf achten, dass sich keine Verunreinigungen im Sand bilden. Säubern Sie das Sandbad daher regelmäßig, am besten einmal wöchentlich.

Auf jeden Fall sollten Sie das Sandbad umgehend reinigen, wenn Sie folgende Probleme feststellen:

  • Es befindet sich Kot im Sand
  • Sie haben Parasiten gesehen, die unbedingt entfernt werden müssen, damit die Hennen nicht von diesen befallen werden
  • Der Sand ist verklumpt
  • Der Sand ist sehr staubig und wirkt verschmutzt
  • Es haben sich Laub oder Unkraut angesammelt

Bei leichten Verschmutzungen können Sie lediglich die betroffene Sandschicht entfernen. Unter Umständen, je nachdem, wie stark die Verschmutzung ist und wie lange der Sand bereits im Sandbad liegt, sollten Sie diesen auch komplett austauschen.

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