Marans Hühner

Eckdaten

Gewicht Hahn
3,5 bis 4 Kilo
Gewicht Henne
2,6 bis 3,2 Kilo
Legeleistung
170
Mindestgewicht für Bruteier
65 Gramm
Gewicht der Eier
60 bis 75 Gramm
Farbe der Eier
rotbraun, hell- bis satt braun
Ringgrößen Hahn – Henne
22 - 20
Eigenschaften zum Glucken
gering
Farbschläge
schwarz-kupfer, schwarz-silber, gold/weizenfarbig, gesperbert, weiß-kupfer, blau-kupfer, schwarz, columbia, weiß
Typ
Zwiehuhn
Fleischansatz
gut
Haltung
leicht
Robustheit
robust
Federfüße
französische Linie ja, englische Linie nein
Flugfähigkeit
für Hühner gut
Selbstversorgung
scharren gerne, brauchen jedoch Futter
Platzbedarf
Gehege oder Freihaltung möglich
Verbreitung
Frankreich, England, Deutschland und weitere Länder
Zuchtring vorhanden
Deutscher Sonderverein Marans Club mit ca. 600 Mitgliedern im Jahr 2016
Als Rasse anerkannt
ab 1920 in Frankreich

Zuchtziele der Marans

Die Heimatländer der Marans sind zuerst Frankreich, danach England. Es werden zwei Linien gezüchtet, die sich nur in einigen Details wie den Federfüßen oder Farbschlägen unterscheiden. In Deutschland wurde als Sonderverein der Marans Club am 05.09.1988 gegründet. Nicht nur seine Namensgebung lehnt an den Mutterverein in Frankreich an. Genau wie in Frankreich wird auch in … mehr...

Ursprünge der Marans

In der Nähe von der französischen Hafenstadt La Rochelle liegt das beschauliche Fischerdorf Marans. In diesem kleinen Ort sowie der Umgebung entstand das Marans Huhn, welches auch federfüßiger Braunleger genannt wird. Vorläufer der Zucht sollen bereits in der Zeit zwischen dem 12ten und 14ten Jahrhundert stattgefunden haben, als die Region zu England gehörte. Die Schiffe … mehr...

Entwicklung der Rasse Marans

Von einer gezielten Zucht kann frühestens ab dem Jahr 1876 die Rede sein, als Geoffrey Saint Hilaire und Foucault Croad-Langschan-Hühner in die Region importierten, die von den hiesigen Haltern schnell angenommen wurden. Diese Croad-Langschans kreuzten sich mit den heimischen Landhühnern. Weiterhin wurden Faverolles, Mechelner, Amrocks, Barred Rocks, Brakeln, Gatinaise und weitere Hühnerrassen wenigstens flüchtig in … mehr...