Eckdaten

Gewicht Hahn
1,75 bis 2,25 Kilo
Gewicht Henne
1,5 bis 2 Kilo
Legeleistung
160
Mindestgewicht für Bruteier
50 Gramm
Gewicht der Eier
50 Gramm
Farbe der Eier
weiß
Ringgrößen Hahn – Henne
18 - 16
Eigenschaften zum Glucken
mäßig
Farbschläge
weißer Körper mit schwarzem Kopf, Hals und Schwanz
Typ
Legehuhn
Fleischansatz
gering, guter Geschmack
Haltung
scheue und eigenständige Hühner
Robustheit
robust und wetterbeständig
Federfüße
nein
Flugfähigkeit
gut flugfähig
Selbstversorgung
mit genügendem Auslauf reicht eine geringe Fütterung
Platzbedarf
großer Auslauf notwendig, besser ist Freilauf
Verbreitung
vorwiegend Nord-Westdeutschland
Zuchtring vorhanden
ja, ab 1907, der Sonderverein der Züchter der Lakenfelder und Zwerglakenfelder
Als Rasse anerkannt
ab 1854
Geschätzte Population
im Jahr 2013 206 Hähne und 860 Hennen laut der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.
Gefährdung
die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. gibt für Lakenfelder mit der Kategorie III ein „gefährdet“ in ihrer Roten Liste

Zuchtziele der Lakenfelder

Das Lakenfelder Huhn soll ein federloses rotes Gesicht haben. Vom Kopf bis zum Hals sowie die Schwanzfedern sollen tief schwarz erscheinen. Der Gesamte Rumpf samt Sattel hingegen hat in Weiß zu leuchten. Da die Lakenfelder aus den Totlegern, die zu den Sprenkelhühnern gehören, hervorgezüchtet wurde, sind noch immer viele Lakenfelder alles andere als weiß. Der … mehr...

Ursprünge der Lakenfelder

Bereits seit 1854 ist das Lakenfelder Huhn als Rasse bekannt. Der genaue Ursprung kann damit nur erahnt werden. Es gibt hierzu zwei Herkunftsgeschichten: Die vermutlich nicht zutreffende besagt, dass die Lakenfelder nach dem niederländischen Ort Lakenvelt nahe Utrecht benannt wurden. Es war eine dünne Siedlung entlang der Straße, wo viele Hühner gehalten wurden. Die Theorie … mehr...

Entwicklung der Rasse Lakenfelder

Zur Zeit der gezielten Züchtung der Lakenfelder als Landhuhnrasse waren die einfachen Bürger arm und hatten nur selten Fleisch auf den Tellern. Sie lebten jedoch zum Großteil ländlich, womit viele die Möglichkeiten zur Hühnerhaltung hatten. Totleger, deren Namensgebung in der Dialektik nicht auf „Tot“ sondern „Dauerleger“ zurück geht, waren eine der typischen und in der … mehr...