Cochin Hühner

Eckdaten

Gewicht Hahn
3,5 bis 5,5KG
Gewicht Henne
3 bis 4,5KG
Legeleistung
120
Mindestgewicht für Bruteier
54 Gramm
Gewicht der Eier
55 Gramm
Farbe der Eier
gelb-braun
Ringgrößen Hahn – Henne
27 -24
Eigenschaften zum Glucken
sehr gut
Küken
robust und leicht aufzuziehen
Farbschläge
gelb, schwarz, weiß, rebhuhnfarbig gebändert, blau, gesperbert, schwarz weiss gescheckt, silber schwarzgesäumt, gold schwarzgesäumt
Typ
Zwiehuhn, Schwerpunkt auf Tafelhuhn
Fleischansatz
gut
Haltung
einfach, da abgesehen vom Futter sehr anspruchslos
Robustheit
sehr robust, aber keine Matschböden oder zu viel Regen
Federfüße
ja
Flugfähigkeit
kaum vorhanden
Aggressivität
sehr gering
Selbstversorgung
suchen gerne, brauchen jedoch viel Futter
Platzbedarf
gering
Verbreitung
ursprünglich Asien, heute weltweit
Geschätzte Population
für 2016 zählte der TGRDEU in Deutschland 644 Hennen und 201 Hähne für neun Farbschläge
Zwergform vorhanden
ja, Zwerg-Cochin-Hühner, aber nicht mit der Großform verwandt
Zuchtring vorhanden
ja, Sonderverein der Züchter des Cochin-, Brahma- und Zwerg-Brahma-Huhnes e.V.
Als Rasse anerkannt
in England ab 1842

Entwicklung der Rasse Cochin

Heutige Bedeutung der Cochin Hühner Professionelle Cochin Züchter werden heute weniger auf Fleisch, Eier und Federn als auf die Wirkung der „Federknäule“ züchten, da für die moderne Hühnerhaltung keine Rasse an Hybridhühner heran kommt. Für die Federknäulwirkung sind die Fleischmasse sowie auch die Federn weiterhin entscheidende Kriterien. Die Legeleistung hat hingegen in den letzten Jahrzehnten … mehr...

Zuchtziele der Cochin

Cochin Hühner entwickeln nicht nur wegen der üppigen, flaumigen und daunenreichen Befiederung einen sehr großen, breiten und runden Körper, der einem Federball gleich kommt. Dieser Körper wird zudem tief mit breitem Stand getragen. Die Federfüße sind so dicht befiedert, dass man die gelben bis weidengrünen Beine nicht mehr sehen kann. Dabei sind nur die Mittel- … mehr...

Die Ursprünge der Cochin

Die Region von Vietnam und Kambodscha wurde einst „Cochinchina“ genannt. Von hier stammen die Cochin Hühner und haben damit ihren Namen, der sich „Kotschin“ ausspricht. Als sie 1842 durch den Seefahrer Edward Belcher der britischen Königin Victoria übergeben wurden, fand sie direkt Gefallen in diesen ungewöhnlichen Hühnern und wurde zu der ersten europäischen Cochin Züchterin. … mehr...

Haltung der Cochin Hühner

Wer den direkten Kontakt zu seinen Hühnern mag, der wird an Cochins viel Freude haben. Sie werden zu ihren Haltern sehr schnell zahm und zutraulich. Es sind absolut ruhige und friedliche Hühner, die gegen die Witterung sehr robust sind. Für Regentage ist jedoch ein Unterstand gut, da ihre buschigen Federn sich sonst voll saugen können. … mehr...