Brahma

Brahma und Zwerg-Brahma

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Brahma (Hahn und Henne) Columbia

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Kennzeichnungstafel Lelkendorf

Herkunft und Rassegeschichte

Die Brahma gelten als eine der größten Hühnerrassen und wurden wohl Mitte des 19. Jarhunderts erstmalig von Amerika aus nach Europa importiert. Nach wie vor ist nicht geklärt, ob die Brahma, die zunächst "Shanghai" geheißen haben sollen, bereits in dieser Form aus Bangladesh (Lakkipur) nach Nordamerika eingeführt wurden, oder ob sie als eine Kreuzung zwischen Cochin und Malaiischen Kämpfern dort erst gezüchtet wurden.

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Zwerg-Brahma (Hahn)

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Zwerg-Brahma (Henne), rebhuhnfarbig

Farbvarianten und Aussehen

Von den Brahma und den Zwerg-Brahma gibt es nahezu alle Farbvarianten und Zeichnungen, von weiß-columbia bis rebhuhnfarbig gebändert. Es sind allerdings nicht in allen europäischen Ländern alle Farben und Zeichnungen als Zuchtziel gleichermaßen anerkannt.

Eigenschaften

Brahmas benötigen, vor allem in der Normalform, bereits sehr viel Platz, da sie sehr groß - Hähne bis zu vier Kilo schwer! - werden können. Die Tiere sind vom Wesen her ruhig und leicht zu zähmen, man sollte die Wucht eines potentiellen Hahnenangriffs, insbesondere, wenn Kinder mit den Hühnern zusammen kommen, jedoch nicht unterschätzen. Brahmas sind aufgrund dieses Gewichtes nicht in der Lage zu fliegen, weswegen eine niedrige Umzäunung ausreicht.

Die Hennen legen spät und kleine, cremefarbige Eier, die eher an Zwerghühner denn an eine "Riesenrasse" erinnern. Diese bebrüten die Hennen schließlich zuverlässig und sind insofern als Glucken und für die Naturbrut bestens geeignet. Allerdings muss auf eine ausreichend große Nistumgebung geachtet werden, da es sonst leicht zu durch die Glucke zertretenen Eiern kommen kann.

Besondere Merkmale

Am augenfälligsten ist wohl der massive und stabile Körperbau der Brahmas, der zusammen mit den befiederten gelben Läufen einen insgesamt fülligen Gesamteindruck der Tiere vermittelt. Durch aufgebauschte, dichte Federn, den tief angesetzten Schwanz und den breiten Körper wird diese Wirkung verstärkt. Auch scheint der Kopf im Verhältnis zu dem recht großen Körpervolumen eher klein. Die Kehllappen sind verhältnismäßig kurz und durch die Wamme, eine befiederte, senkrechte Hautfalte, voneinander getrennt.

Kammformen der Brahma

Brahma haben in der Regel dreireihige Kämme, bei denen ein mittlerer Hauptkamm von zwei niedrigeren Seitenkämmen gesäumt ist. Die reinrassige Kammform ist ein Erbsenkamm.